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Hamburger Kinderärzte wollen nicht mitimpfen

Von dpa
Aktualisiert am 04.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt (Symbolfoto): Hamburg hat bereits rund 30.000 Dosen für Kinder bestellt.
Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt (Symbolfoto): Hamburg hat bereits rund 30.000 Dosen für Kinder bestellt. (Quelle: Oliver Berg/dpa-bilder)
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Spezielles Personal soll in Hamburg alle Fünf- bis Elfjährigen impfen – in eigenen Zentren, in denen nur Kinder ihre Spritze bekommen. Der Grund: Das Gros der Kinderärzte will nicht mitimpfen.

Angesichts eher mangelnden Interesses der Kinderärzte an Corona-Schutzimpfungen für Fünf- bis Elfjährige will Hamburg eigene Kinderimpfzentren einrichten. In einem Drei-Säulen-Modell setze man aber auch weiter auf die Kinderärzte, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Diese erste Säule sei "sicherlich für die Kleineren in dieser Altersgruppe sehr relevant – weil ja auch viele andere Impfungen parallel anstehen."

Daneben soll es auch Impfangebote in Kinderkrankenhäusern geben. "Und wir planen eigene Kinderimpfzentren, in denen wir unabhängig davon ausschließlich für diese Altersgruppe mit speziellem Personal Kinderimpfungen anbieten können."

Wie viele das seien und wo sie liegen werden, dazu wollte die SPD-Politikerin sich noch nicht äußern. Alle Angebote sollen aber "relativ zeitgleich an den Start gehen." Und die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert werden.

Hamburger Senatorin: Die meisten Kinderärzte wollen nicht

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hatte den Kinder-Impfstoff von Biontech/Pfizer bereits Ende November freigegeben. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission steht aber noch aus. Es wird erwartet, dass es Mitte Dezember mit dem Impfen losgehen kann.

Das Gros der Kinderärzte ziehe nicht mit, sagte Leonhard. "Stand heute – das ändert sich ja aber immer – ist es tatsächlich rechnerisch ein knappes Viertel, das zurückgemeldet hat, sich beteiligen zu wollen."

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Ihre Behörde habe alle Praxen hinsichtlich der zu bestellenden Menge Impfstoffs angefragt. "Die Rückmeldung lautet so: Der medizinische Nutzen ist überschaubar bei dieser Altersgruppe und es gibt sehr viel wichtigere kinderärztliche Tätigkeiten, die priorisiert gemacht werden müssten, insbesondere in den durch die Erkältungssaison ohnehin belasteten Kinderarztpraxen."

Hamburg hat 30.000 Impfdosen für Kinder bestellt

Normale Impfungen, Masernimpfungen, U-Untersuchungen – "das wird als bedeutender und mit größerem medizinischen Nutzen eingeschätzt", sagte Leonhard. Von dem speziellen Impfstoff für Kinder habe Hamburg bestellt, was der Stadt rechnerisch zustehe. "Das sind 30.000 Impfdosen aus der ersten Lieferung des Bundes."

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Mit großem Interesse der Eltern rechnet Leonhard am Anfang, "aber viele weitere werden sich sicherlich auch trotzdem erst einmal beim Kinderarzt beraten lassen wollen. Wir werden mit einem gewissen Angebot starten, das dann aufwächst im neuen Jahr."

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Die Vorbereitungen seien im vollen Gange. "Wichtig ist zu wissen, es wird ein Terminbuchungssystem geben für diese Kinderimpfungen, weil das einfach voraussetzungsvoller und zeitintensiver ist als Erwachsene aus der Schlange wegzuboostern."

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