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Tarifabschluss im Gastgewerbe: Mehr Geld f├╝r Besch├Ąftigte

Von dpa
26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Caf├ę in Hamburg
Passanten gehen an dem leergefegten Au├čenbereich eines Cafes an den Alsterarkaden vorbei. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Das Gastgewerbe ist ein gro├čer Corona-Verlierer. Neben dem Kundenschwund w├Ąhrend der Lockdowns mussten Hotels, Restaurants und Caf├ęs verkraften, dass viele Besch├Ąftigte einen beruflichen Neustart in anderen Branchen gesucht haben. Mit massiven Lohnerh├Âhungen will die Hamburger Gastronomie jetzt gegensteuern: Im April und im Oktober sollen die Einkommen der Besch├Ąftigen jeweils um bis zu 11 Prozent steigen, im Juni 2023 um weitere 8 Prozent, wie die Gewerkschaft NGG und der Branchenverband Dehoga am Mittwoch nach einer Tarifeinigung f├╝r das Hotel- und Gastst├Ąttengewerbe in der Hansestadt berichteten.

"Mit dem Lohn-Plus haben die Besch├Ąftigten nach Lockdowns und Kurzarbeit nun endlich wieder eine Perspektive", sagte NGG-Regionalchefin Silke Kettner. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es gelungen, zusammen mit den Arbeitgebern einen Tarifvertrag zu vereinbaren, der die Hotel- und Gastrobranche deutlich attraktiver mache. "Die Lohnerh├Âhungen sind vor allem auch ein entscheidender Beitrag gegen den wachsenden Fachkr├Ąftemangel in der Branche. Damit wird es k├╝nftig leichter, dringend gebrauchtes Personal zu halten und neue Mitarbeiter zu finden."

Der Tarifausschussvorsitzende des Dehoga, Christoph Lueg, k├╝ndigte an, die Tariferh├Âhungen "werden nur ├╝ber eine Preisanpassungen in den Betrieben m├Âglich sein und am Ende von den G├Ąsten bezahlt werden m├╝ssen". Nur so sei auf Dauer eine gute qualitative Gastronomie und Hotellerie m├Âglich. Vor dem Tarifabschluss hatte eine Umfrage laut Dehoga allerdings auch ergeben, "dass der im Fr├╝hjahr 2020 abgelaufene Entgelttarifvertrag oft nicht das widerspiegelt, was tats├Ąchlich von den Arbeitgebern gezahlt wird", hei├čt es in einer Dehoga-Mitteilung. "Viele Arbeitgeber zahlen bereits deutlich ├╝bertariflich."

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Konkret steigt der tarifliche Mindestlohn f├╝r Branchenneulinge in der untersten Entgeltgruppe ab April auf 11,07 Euro, ab Oktober auf 12,34 Euro und ab Juni 2023 auf 13,35 Euro je Stunde. Entsprechend steigen auch die Entgelte f├╝r Fachkr├Ąfte, und zwar nach NGG-Angaben von April an monatlich um 190 Euro, von Oktober an noch einmal um 220 Euro sowie von Juni 2023 an um weitere 175 Euro - bei einer Laufzeit bis Ende des kommenden Jahres. Je nach Ausbildungsjahr steigen zudem die Ausbildungsverg├╝tungen im April dieses Jahres um 18 bis 24 Prozent.

Die Branche besch├Ąftigt derzeit knapp 46.000 Menschen, berichtete die NGG unter Berufung auf Daten der Arbeitsagentur. W├Ąhrend der Pandemie hatten fast 10.000 Besch├Ąftigte wegen unsicherer Perspektiven und Lohneinbu├čen in der Kurzarbeit das Hamburger Gastgewerbe verlassen. "Die Corona-Pandemie hat das Gastgewerbe in der Hansestadt so stark getroffen wie kaum eine andere Branche", sagte die Gewerkschafterin. Mit dem starken Lohnplus k├Ânne es gelingen, viele der abgewanderten Besch├Ąftigten wieder zur├╝ckzuholen. Wie viele der Firmen im Gastgewerbe nach Tarif zahlen, ist nicht bekannt, weil der Tarifvertrag laut Dehoga nicht allgemeinverbindlich ist. Generell gilt: Je gr├Â├čer ein Betrieb im Gastgewerbe ist, desto gr├Â├čer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er tarifgebunden ist.

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