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Hamburg: Edeka-Filiale empfiehlt rechtsextremes Magazin als "Titel der Woche"


Hamburger Edeka-Filiale empfiehlt rechtsextremes Magazin

Von t-online, lka

02.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Eine Edeka-Filiale in Hamburg (Archivbild): Die Supermarktkette will das Magazin zukünftig aus dem Angebot entfernen.
Eine Edeka-Filiale in Hamburg (Archivbild): Die Supermarktkette will das Magazin zukünftig aus dem Angebot entfernen. (Quelle: Lobeca/imago-images-bilder)
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In einer Supermarkt-Filiale in Hamburg ist ein Magazin mit rechtsextremer Ausrichtung beworben worden. Nach Empörung in den sozialen Medien hat sich die Kette nun geäußert.

Ein Edeka-Markt in Hamburg-Bergedorf hat in seiner Zeitschriften-Abteilung mit der Auswahl für den "Tipp der Woche" für Verärgerung auf Twitter gesorgt: Das gepostete Foto der Grünen-Politikerin Jenny Jasberg zeigt, wie das rechtsextreme Magazin "Compact" in der Sortierung prominent platziert wurde.

Auf dem Titelbild: Gesundheitsminister Karl Lauterbach, bei dem genau zwischen Nase und Lippen der Text "Warum dieser Mann schlimmer als das Virus ist" steht – und dabei stark an einen Hitler-Bart erinnert.

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Die Politikerin fragte laut eigener Aussage beim Edeka-Markt nach, wie es dazu kommen konnte. "Die Auslage des Magazins fand offenbar nicht im Wissen, bzw. Bewusstsein für die politische Zuordnung der Filialleitung statt, die beteuert, diese Präsentation umgehend geändert zu haben und sich dafür entschuldigt", schreibt Jasberg auf Twitter weiter.

Hamburg: Shitstorm gegen Edeka-Filiale wegen Magazin

Edeka wolle das Magazin aus dem Sortiment nehmen und betont: "Der gesamte Edeka-Verbund und im Besonderen Edeka Nord stehen für Vielfalt und Toleranz. Dementsprechend werden wir unsere weiteren Märkte diesbezüglich sensibilisieren", sagt Helene Dahlke aus der Unternehmenskommunikation dem "Abendblatt".

Auf Twitter vermuten einige User, dass auch Kunden die Umsortierung vorgenommen haben könnten. Inhaltlich trete "Compact" als Sprachrohr und reichweitenstarke Plattform der sogenannten Neuen Rechten auf, wie "tagesschau.de" berichtet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft das Magazin seit dem vergangenen Jahr als "gesichert extremistisch" ein.

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