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Neue Details zum Drohnen-Desaster an der Elphi

Von t-online, EP

Aktualisiert am 04.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Lichtinstallation "Breaking Waves" zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie (Archivbild): Die Veranstaltung musste abgesagt werden.
Lichtinstallation "Breaking Waves" zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie (Archivbild): Die Veranstaltung musste abgesagt werden. (Quelle: Kevin Hackert/imago-images-bilder)
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Zum fünften Geburtstag sollte ein Lichterschauspiel die Hamburger Elphi mehrere Abende einhüllen. Doch es kam anders: Mehrere Drohnen stürzten ab. Nun gibt es neue Details zum Zwischenfall.

Wenige Tage nach der Absage der Lichtshow um die Elbphilharmonie in Hamburg sorgt der Grund für Diskussionen. "Zum Schutze der Zuschauer und Mitarbeitenden", wurde die zweite Vorführung abgesagt, hieß es.

Fremde Hochgeschwindigkeitsdrohnen störten nach Angaben der Veranstalter die Installation. Das beauftragte Drohnen-Unternehmen habe selbst eine Gefahr an die Hamburger Luftsicherheitsbehörde gemeldet. Da ein neues Sicherheitskonzept mehr Zeit in Anspruch genommen hätte, mussten Folgeveranstaltungen abgesagt werden.

Veranstalter sammelt Beweise für die Polizei

An einem Drohnenangriff gibt es allerdings Zweifel. Wie der NDR berichtet, sei zwar eine Anzeige wegen der Störung durch eine Hochleistungsdrohne erstattet worden. Beweise für einen Zwischenfall gebe es aber nicht.

Stattdessen sollen Augenzeugen im Gespräch mit dem Sender berichtet haben, dass mehrere Leuchtdrohnen während der Vorführung zusammengestoßen und dann in die Elbe gestürzt sein sollen. Auch ein Foto soll fremde Lichtpunkte neben den Drohnen der Show zeigen. Laut NDR sammle der Veranstalter aktuell Bildmaterial, um dies zur Auswertung bei der Polizei vorzulegen. Es soll bereits Bilder geben, auf denen die Fremddrohnen zu sehen sind.

Hunderte Drohnen waren im Hamburger Hafen in der Luft, um das Lichtspektakel zu produzieren.
Hunderte Drohnen waren im Hamburger Hafen in der Luft, um das Lichtspektakel zu produzieren. (Quelle: Kevin Hackert/dpa-bilder)
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Auch im Internet wird die Absage des Events heiß diskutiert. "Gibt es irgendwelche Belege dafür, dass hier jemand aktiv versucht hat, zu stören? Auf Videos der Veranstaltung sieht man nur Drohnen des Veranstalters wahllos ineinander fliegen und dann abstürzen", heißt es von einem Twitter-Nutzer.

Laut einem anderen sei dieses Szenario denkbar: "Es waren die eigenen Drohnen, die nur die Verbindung verloren haben oder ausgegangen sind. Diese wurden dann von den anderen Drohnen in der Formation als fremde Drohnen erkannt."

"Ich als Drohnen-Pilot kann mir nicht vorstellen, dass man sein doch recht teures Fluggerät absichtlich zum Absturz bringt, nur um eine Veranstaltung zu stören", gibt ein weiterer Nutzer zu bedenken. Zahlreiche weitere Kommentatoren sind ähnlicher Meinung. Sie sprechen den Veranstaltern allerdings ihr Mitgefühl wegen des abgesagten Spektakels aus.

Elbphilharmonie erstattet Anzeige gegen Störer

Zeugen sowie auch die Veranstalter selbst sollen jedoch beobachtet haben, wie eine Hochgeschwindigkeitsdrohne ohne Positionslichter mehrfach in den Schwarm flog. Außerdem habe die Besatzung eines Sicherheitsbootes eine Drohne aus dem Wasser geborgen und der Polizei übergeben, berichtet das Abendblatt. Ob sie in den Schwarm gesteuert wurde und deshalb abstürzte, ist unklar.

Störungen des Luftverkehrs in dieser Intensität und Aggressivität sind laut Auskunft der Luftsicherheitsbehörden in Deutschland bisher nicht vorgekommen. Das teilten die Veranstalter in ihrer Pressemitteilung mit. Das Landeskriminalamt habe nun die Ermittlungen übernommen.

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