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Hannover: Messerattacken häufen sich – Hatami will Sicherheitskonferenz


SPD-Politikerin will Sicherheitskonferenz

  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller

Aktualisiert am 21.07.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung an der Hildesheimerstraße nach einem Messerangriff (Archivbild). Die Gewalt in Hannover nimmt zu – eine SPD-Politikerin fordert Konsequenzen.
Ein Mitarbeiter der Spurensicherung nach einem Messerangriff (Archivbild): Die Gewalt in Hannover nimmt zu – eine SPD-Politikerin fordert Konsequenzen. (Quelle: Frank Tunnat)
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Messerattacken in Hannover häufen sich – teilweise mit fatalem Ausgang. Und auch das Sicherheitsgefühl sinkt. Leyla Hatami (SPD) fordert Konsequenzen.

Messerstechereien, Massenschlägereien und Morde: In den vergangenen Wochen und Monaten fielen in der niedersächsischen Landeshauptstadt auffällig viele Menschen Gewaltverbrechen zum Opfer. Zu viele, findet Leyla Hatami, Co-Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Hannover. Im Rahmen eines Pressetermins am Donnerstag forderte die 39-jährige Regionsabgeordnete eine Sicherheitskonferenz zum Jahresende.

"Obwohl noch nie so viele Polizisten wie derzeit auf den Straßen waren, kommt es zu so vielen Taten", sagt Hatami. Um die Gewalt in den Griff zu bekommen, schlägt sie unter anderem zwei neue LKA-Stellen vor. Kommunen sollen so besser beraten werden können, um Pläne für mehr Sicherheit ausarbeiten zu können. Aber auch konkrete Maßnahmen stellt sie in den Raum. Dazu zählen mehr Straßenbeleuchtungen oder mehr Heimwegtelefon-Aktionen – jeweils an den Bedarf der Kommunen angepasst.

Leyla Hatami (SPD) fordert wegen steigender Übergriffe eine Sicherheitskonferenz für die Region Hannover.
Leyla Hatami (SPD) fordert wegen steigender Übergriffe eine Sicherheitskonferenz für die Region Hannover. (Quelle: Johannes Düselder)

Messerangriffe in Hannover nehmen zu

Erst am vergangenen Wochenende wurde ein Mann bei einer Messerstecherei im Stadtteil Oberricklingen getötet. Wenige Tage zuvor waren im Steintorviertel etwa 100 Männer in einer Massenschlägerei aneinandergeraten – in direkter Umgebung wurde in derselben Nacht eine Person an der nahegelegenen U-Bahn-Haltestelle Steintor niedergestochen.

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Die Gesamtzahl der Gewalttaten mit Messern umfasse bereits einen "mittleren dreistelligen Bereich", so Marcus Schmieder, Sprecher der Polizei Hannover. Dies bedeute zwar nicht direkt Angriffe mit einer folgenden Verletzung – auch bloße Bedrohung mit einem Messer würden in der Statistik erfasst werden. Doch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gehe die Tendenz erheblich nach oben. "Nach jeder Messerattacke sinkt das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung", sagt Schmieder, "daher evaluieren wir nach jeder Tat grundsätzlich, wie wir das hätten verhindern können."

Erst am Mittwoch wurde einem Mann mit mysteriöser Waffe ins Gesicht geschossen. Auch die Häufung von tödlichen Bluttaten in der Region Hannover, unter anderem bei einem Doppelmord in Wennigsen, ist auffällig. Die Polizei beobachtet die steigenden Angriffe ebenfalls besorgt.

Hessisches Projekt als Vorbild

An der Sicherheitskonferenz sollen laut Hatami Polizisten, Stadtverbände und Rechtswissenschaftler teilnehmen. Ihr schwebe ein Sicherheitskonzept ähnlich der Initiative "Kompass" des hessischen Innenministeriums vor.

Ziel von "Kompass" ist es, die Sicherheitsarchitektur in Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Auch bestehende Konzepte würden dabei komplett auf den Prüfstand gestellt. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Prävention.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • presseportal.de: "21 und 23 Jahre alte Männer durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt"
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