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Tui entzieht Ex-Russland-Ableger Markenrechte

Von dpa
10.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Tui
Ein Logo der Tui AG leuchtet vor einem GebÀude der Konzernzentrale. (Quelle: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Der weltgrĂ¶ĂŸte Reisekonzern Tui hat seinem frĂŒheren Russland-Ableger die Nutzung der Markenrechte entzogen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurde ein entsprechender Vertrag mit Tui Russia gekĂŒndigt. Die Tui AG mit Hauptsitz in Hannover betonte, dass dieses Unternehmen nach dem Verkauf der letzten Anteile 2021 "keine Gesellschaft der Tui Group" mehr sei.

Bisher durfte Tui Russia etwa auch in Russland, Belarus, der Ukraine, Kasachstan oder Usbekistan den Namen Tui verwenden. Tui-Vorstandschef Fritz Joussen erklĂ€rte: "Die Tui verurteilt den Angriff und den Krieg Russlands. Die Marke Tui darf nicht lĂ€nger von Tui Russia fĂŒr ihr GeschĂ€ft und den Auftritt des Unternehmens genutzt werden."

Hinter Tui Russia steht die Familie des russischen Oligarchen und bisher grĂ¶ĂŸten Tui-EinzelaktionĂ€rs Alexej Mordaschow. Er ist auf der Sanktionsliste der EU. KĂŒrzlich war bekannt geworden, dass der schwerreiche GeschĂ€ftsmann mit mehreren Firmenbeteiligungen bereits kurz vor der VerhĂ€ngung der Strafmaßnahmen aus BrĂŒssel Ende Februar seine Anteile am Tui-Konzern im Hintergrund neu geordnet hatte.

Von den bislang 34 Prozent, die Mordaschow ĂŒber die Firma Unifirm im EU-Land Zypern gehalten hatte, ĂŒbertrug er 4,1 Prozent zu seiner russischen Holding Severgroup. Die Anteile an Unifirm, die er ĂŒber zwei Tochtergesellschaften gehalten hatte, verkaufte er wiederum an eine Firma namens Ondero Limited auf den britischen Jungferninseln.

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Den Angaben zufolge hĂ€lt Ondero ĂŒber Unifirm jetzt einen Anteil von 29,9 Prozent an Tui und ist damit der grĂ¶ĂŸte AktionĂ€r des Konzerns. Wer das umfangreiche Paket jetzt genau besitzt oder verwaltet, war zuletzt sogar in Hannover unklar. "Wir wissen nicht, wer die Gesellschafter von Ondero sind", sagte ein Tui-Sprecher. Damit ist offen, ob auch Mordaschow dazugehört. Die Jungferninseln gelten als Steueroase, in der viele Briefkastenfirmen ihren Sitz haben.

Es könnte sich möglicherweise um ein Manöver Mordaschows handeln, die Anteile indirekt weiter zu halten, aber von Vertrauten managen zu lassen - so dass die persönlichen Sanktionen der EU und der Zugriff auf sein Tui-Vermögen formal ins Leere laufen. Mit der Übertragung von weniger als 30 Prozent der Tui-Aktien vermied er, dass Ondero eine Übernahmeofferte fĂŒr den deutschen Reisekonzern abgeben und damit genauere Details zu seiner eigenen Struktur nennen musste.

Aus dem Tui-Aufsichtsrat schied Mordaschow nach dem Beginn des Krieges aus. In der vergangenen Woche war seine Luxusjacht "Lady M" im Hafen der italienischen Stadt Imperia sichergestellt worden.

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