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Zunehmend Ermittlungen wegen Betrugs mit Corona-Teststellen


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Zunehmend Ermittlungen wegen Betrugs mit Corona-Teststellen

Von dpa
20.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Coronavirus - Teststation
Eine Mitarbeiterin einer Teststation nimmt einen Abstrich. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Polizei in Niedersachsen ermittelt zunehmend wegen des Verdachts auf Betrug mit Corona-Teststellen. In den ersten drei Monaten 2022 lagen die Fallzahlen im "unteren zweistelligen Bereich", wie das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen auf dpa-Anfrage mitteilte. Es handele sich um vorläufige Zahlen aus der Eingangsstatistik. 2021 gab es etwas weniger Ermittlungsverfahren wegen Betrugsstraftaten von Corona-Testzentren, wie ein LKA-Sprecher sagte. Er sprach von Zahlen im "niedrigen zweistelligen Bereich" im gesamten vergangenen Jahr. Gründe für die gestiegene Zahl der Ermittlungsverfahren seien ihm nicht bekannt. Möglicherweise habe es mehr Kontrollen gegeben.

Die Zahl der Teststellen, die kostenlose Bürgertests anbieten, ist zuletzt gesunken. Wegen der Lockerungen muss etwa in der Gastronomie kein negatives Testergebnis mehr vorgelegt werden. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) sind derzeit noch 3983 Teststellen tätig. Der Großteil - nämlich 2825 Stellen - wird laut KVN von "beauftragten Dritten" betrieben, also zum Beispiel Privatpersonen.

Ende März hatten die Polizei Hannover und Staatsanwaltschaft Hildesheim nach monatelangen Ermittlungen Wohnungen, Gewerbeobjekte und als mobile Testzentren genutzte Fahrzeuge durchsucht. Eine 32 Jahre alte Betreiberin mehrerer Teststellen wird verdächtigt, über Monate Geld für nicht durchgeführte Corona-Tests kassiert zu haben. Ihr wurde den Behörden zufolge bereits ein sechsstelliger Betrag ausgezahlt.

Auch eine Geschäftsführerin mehrerer Corona-Teststationen aus dem ostfriesischen Aurich soll nicht durchgeführte Tests über die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) abgerechnet und so einen Schaden von über einer Million Euro angerichtet haben. Die 31-Jährige werde verdächtigt, sich zu Unrecht bereichert zu haben, teilte die Polizei Ende März mit. Das Geld habe durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg vorläufig gesichert werden können.

Nach Angaben der KVN gibt es zudem noch 720 Teststellen in Apotheken, 109 in Arztpraxen, 10 in Zahnarztpraxen sowie 6 in medizinischen Laboren. 283 werden von Rettungs- und Hilfsorganisationen betrieben, 29 sind im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) angesiedelt.

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