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Knapp 110.000 Impfdosen verworfen: Kritik an Management

Von dpa
20.04.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die Corona-Impfstoffe sind an vielen Stellen im Land zum Ladenhüter geworden - und mussten teilweise entsorgt werden. In Sachsen-Anhalt sind bislang knapp 110.000 Impfdosen verworfen worden, wie das Gesundheitsministerium in Magdeburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Den Angaben zufolge ist bei den Impfstoffen das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten worden oder es wurden Lieferketten unterbrochen.

"Wenn Haltbarkeitsverlängerungen durch die Hersteller in Aussicht gestellt werden und die entsprechenden Impfstoffe noch tiefgekühlt sind, werden diese bis zu einer Entscheidung zunächst aufbewahrt", hieß es seitens des Ministeriums weiter. Aktuell hat das Land noch etwa 100 000 Impfdosen auf Lager.

Aus den Landtagsfraktionen in Sachsen-Anhalt kommt derweil Kritik. Die vielen verworfenen Impfdosen seien ein Zeichen dafür, dass die Anstrengungen zur Steigerung der Impfbereitschaft leider nicht den erhofften Erfolg gezeigt hätten, sagte der CDU-Gesundheitspolitiker Tobias Krull am Mittwoch. Statt die Impfdosen wegzuwerfen, hätten sich die Grünen, die Linken und die CDU gewünscht, dass die Vakzine rechtzeitig an Drittländer abgegeben worden wären. "Damit hätte Sachsen-Anhalt den weltweiten Kampf gegen die Pandemie unterstützen können", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Susan Sziborra-Seidlitz.

Laut Gesundheitsministerium kann überschüssiger Impfstoff von Landesseite allerdings gar nicht so einfach als Spende abgegeben werden, da ihn der Bund zur Verfügung stellt. Der FDP-Gesundheitspolitiker Konstantin Pott forderte in diesem Zusammenhang, die nötigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, so dass der nicht benötigte Impfstoff für ärmere Länder gespendet werden könne. Bis Ende 2021 sind den Angaben zufolge rund 63.700 Vektor-Impfdosen und 55.500 Dosen der mRNA-Impfstoffe an den Bund zurückgegeben worden. Aktuellere Zahlen konnte das Ministerium zunächst nicht nennen.

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Aus Sicht der Linksfraktionsvorsitzenden Eva von Angern war anhand der Erfahrungswerte der letzten Monate in der Pandemie absehbar, "dass diese enorme Menge an Impfstoff nicht genutzt wird". Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund erklärte: "Wir hätten die Millionen Euro, welche hier vernichtet werden, lieber in unser Gesundheitswesen investiert gesehen."

Die Nachfrage nach Impfungen ist bundesweit in den vergangenen Wochen immer weiter zurückgegangen. Nach Angaben des Impfdashboards des Bundesgesundheitsministeriums wurden vor den Osterfeiertagen nur noch einige Zehntausend Dosen pro Tag verabreicht. Im vergangenen Dezember waren es teilweise täglich mehr als eine Million Impfungen pro Tag.

Bis einschließlich Dienstag haben in Sachsen-Anhalt laut Gesundheitsministerium rund 1,57 Millionen Menschen (72,0 Prozent) die Erstimpfung erhalten; knapp 1,6 Millionen (73,3 Prozent) sind grundimmunisiert und 1,19 Millionen (54,7 Prozent) haben eine Auffrischungsimpfung bekommen. Die Zahlen von Erst- und Zweitimpfung können voneinander abweichen, da als grundimmunisiert auch Menschen zählen, die eine Impfung nach ihrer Genesung erhalten haben.

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