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SchĂŒsse auf Geldautomaten-Sprenger: Versuchter Mord

Von dpa
20.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Polizisten
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. (Quelle: Silas Stein/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Erneut sind nach der Explosion eines Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen SchĂŒsse gefallen. Diesmal ermittelt die Staatsanwaltschaft sogar wegen versuchten Mordes an einem Polizisten. Gegen 3.30 Uhr am Freitagmorgen hĂ€tten Gangster einen Geldautomaten im mĂŒnsterlĂ€ndischen IbbenbĂŒren gesprengt, teilte die Polizei in MĂŒnster am Freitag mit.

Um den TĂ€tern den Fluchtweg abzuschneiden, habe die Polizei die nahe gelegene Auffahrt auf die Autobahn 30 Richtung Niederlande gesperrt. TatsĂ€chlich sei bald ein sehr schnell fahrendes Auto erschienen, habe die Polizeisperre auf dem GrĂŒnstreifen umfahren und dabei auf einen Beamten zugehalten.

Der Polizist habe sich mit einem Sprung zur Seite retten mĂŒssen und dann mehrere SchĂŒsse auf den Richtung Amsterdam davonrasenden Wagen abgefeuert. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zusĂ€tzlich wegen des Verdachts des HerbeifĂŒhrens einer Sprengstoffexplosion.

Ob die Gangster in der Sparkassenfiliale Beute machen konnten, war zunĂ€chst unklar: Wegen der großen Zerstörungen konnte das GebĂ€ude nicht betreten werden. WĂ€hrend der Explosion hĂ€tten sich vier Menschen in den Wohnungen ĂŒber dem Geldautomaten aufgehalten. Diese könnten ebenfalls bis auf Weiteres nicht in ihre Wohnungen zurĂŒck. Ein Statiker mĂŒsse zuerst prĂŒfen, wie schwer die SchĂ€den am GebĂ€ude seien.

Die Polizei sucht Zeugen, die das Fluchtfahrzeug vor oder nach der Tat beobachtet haben und Hinweise geben können. Die Polizisten selbst hÀtten in der dramatischen Situation weder die Marke noch die Kennzeichen des Wagens erkannt.

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Einen Tag zuvor waren nach der Sprengung eines Geldautomaten in Castrop-Rauxel ebenfalls SchĂŒsse gefallen. Eine Streife war sehr schnell vor Ort und hatte an der betroffenen Sparkassen-Filiale drei VerdĂ€chtige ĂŒberrascht.

Mindestens einer der VerdĂ€chtigen soll einen dunklen Gegenstand in der Hand gehalten haben. Die Polizei schoss und ein mutmaßlicher Automatensprenger wurde getroffen und verletzt. Er konnte festgenommen werden. Es handele sich um einen 23 Jahre alten NiederlĂ€nder. Ein Richter erließ am Freitag Haftbefehl wegen Bandendiebstahls und HerbeifĂŒhrens einer Sprengstoffexplosion gegen ihn.

Die beiden anderen VerdĂ€chtigen flohen in einem hochmotorisierten Audi RS8, den die Polizei spĂ€ter im Kreis Recklinghausen entdeckte. Die TĂ€ter hĂ€tten zudem einen funktionsfĂ€higen Sprengsatz am Tatort zurĂŒckgelassen.

Die Zahl der Attacken auf Geldautomaten hatte sich in Nordrhein-Westfalen zuletzt mehr als verdreifacht. Die Polizei geht davon aus, dass ein Großteil der Taten von einer mehrere Hundert Mann starken kriminellen Szene aus den Niederlanden verĂŒbt wird. Wegen ihrer Vorliebe fĂŒr Fluchtwagen einer bestimmten Marke firmieren sie in manchen Medien als "Audi-Bande".

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte zu Monatsbeginn eine Offensive gegen die Kriminellen bekannt gegeben. Bereits seit Anfang Februar sei die Polizei in NRW nachts landesweit "mit allen verfĂŒgbaren KrĂ€ften auf der Straße". Zudem soll eine neue zusĂ€tzliche Sonderkommission im Innenministerium den Druck erhöhen.

"Geldautomatensprengungen sind ein PhĂ€nomen, das uns seit Jahresanfang wortwörtlich um die Ohren fliegt", hatte Reul gesagt. Es sei "pures GlĂŒck", dass noch niemand bei einer Sprengung oder halsbrecherischen Verfolgungsfahrt gestorben sei.

Alle 11.000 Geldautomaten in NRW werden derzeit einer Gefahrenbewertung unterzogen. Nicht nur eine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen, auch ein Abbau von Automaten an besonders gefĂ€hrdeten Standorten ist nicht mehr tabu.

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