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Köln: Putin-Unterstützerin organisiert erneut prorussischen Autokorso


Prorussische Aktivistin organisiert erneut Autokorso

Von t-online
06.05.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0240764245Vergrößern des BildesElena Kolbasnikova während einer Demo: Sie ist einer der Köpfe der prorussischen Proteste in Deutschland. (Quelle: IMAGO/Ying Tang)
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Die Putin-Unterstützerin Elena Kolbasnikova hat erneut zu einer prorussischen Demo aufgerufen. Die Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrsstörungen.

In Köln sind am Samstag mehrere prorussische Kundgebungen angemeldet worden – darunter auch ein Autokorso, der offenbar von der prorussischen Aktivistin Elena Kolbasnikova organisiert wurde. Das berichtet die "Bild".

Demnach habe Kolbasnikova rund 20 Teilnehmer mobilisiert, die sich am Samstagvormittag an der Stelzenbrücke in Leverkusen getroffen hatten. Nach einer Standkundgebung habe der Autokorso in Begleitung von 20 Polizeiwagen sich in Richtung Deutzer Werft in Köln-Deutz auf den Weg gemacht. Von dort wollen die Versammlungsteilnehmer zu einer Zwischenkundgebung an der Neven-DuMont-Straße und anschließend wieder zurück zur Deutzer Werft gehen.

Kolbasnikova gilt als einer der Köpfe der prorussischen Proteste in Deutschland und arbeitete in diesem Zusammenhang auch mit rechtsextremen Politikern zusammen. Mit ihrem Ehemann, mutmaßlich ein früherer russischer Luftwaffenoffizier, fuhr sie im Herbst in den Donbass und übergab dort beheizbare Zelte an das russische Militär. Hierzu wird ihr von der Kölner Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Sachgüter und Gelder in Deutschland eingesammelt zu haben.

Anklagen gegen Putin-Unterstützerin

Daneben organisierte sie im Frühjahr des vergangenen Jahres einen großen prorussischen Autokorso in Deutschland. Laut der Kölner Staatsanwaltschaft soll sie hierbei eine "Belohnung und Billigung von Straftaten" begangen haben. Daneben soll Kolbasnikova auf Telegram das verbotene "Z"-Zeichen als Unterstützung des russischen Angriffskriegs verwendet und in einer von ihr verwalteten Chat-Gruppe einen Rekrutierungsaufruf für die Gruppe Wagner geteilt haben.

Die Söldnertruppe werden schwerste Kriegsverbrechen vorgeworfen. Bei einer Durchsuchung der Wohnung von Kolbasnikova im März hatten die Ermittler Laptops, Unterlagen und weitere Beweismittel sichergestellt. Eine Verhandlung gegen sie musste bereits verschoben werden.

Die Polizei Köln hat den Anmeldern versammlungsrechtliche Auflagen erteilt: Jedwede Solidaritätsbekundungen hinsichtlich des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wie auch das Zeigen von "Z"- und "V"-Symbolen sind den Teilnehmern untersagt.

Verwendete Quellen
  • bild.de: Putin-Fangirl wieder mit Autokorso der Schande!
  • presseportal.de: Mitteilung der Polizei Köln vom 5. Mai 2023
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