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Köln: Jugendliche Intensivtäter begehen Raubserie in Köln

61-Jährige schwer verletzt  

Jugendliche Intensivtäter sollen Raubserie in Köln begangen haben

22.08.2019, 14:23 Uhr | tme, t-online.de

Köln: Jugendliche Intensivtäter begehen Raubserie in Köln. Blaulicht an einem Polizeiwagen vor kölner Dom: In Köln sollen in der Nacht zu Donnerstag Jugendliche mehrere Raubversuche unternommen haben. (Quelle: imago images)

Blaulicht an einem Polizeiwagen vor kölner Dom: In Köln sollen in der Nacht zu Donnerstag Jugendliche mehrere Raubversuche unternommen haben. (Quelle: imago images)

Drei Jugendliche und ein Erwachsener stehen in Verdacht, in Köln mehrere Raubversuche unternommen zu haben. Sie sollen unter anderem eine 61-Jährige schwer verletzt haben. Zwei der mutmaßlichen Räuber sind der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt.

Ein Quartett aus drei Jugendlichen (14, 15 und 16 Jahre alt) und einem Erwachsenen (27 Jahre alt) soll in Köln mehrere Raube in nur einer Nacht begangen haben. Offenbar fanden die Taten alle in der Nacht zu Donnerstag statt. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Gruppe bei einem Raubversuch festgenommen, als sie in der Kölner Altstadt-Nord einen 22-Jährigen umzingelt, bedroht und ihm Geld sowie sein Handy abgenommen haben soll. 

Die mutmaßlichen Täter sollen den 22-Jährigen demnach auf der Trankgasse getroffen und ihn dort bestohlen haben. Die alarmierten Polizisten konnte die Gruppe noch in der Nähe des Tatorts festnehmen. Bei einem 14-Jährigen wurde das Handy, bei dem 27-Jährigen ein 10-Euro-Schein gefunden.

Frau ausgeraubt und schwer verletzt

Wie die Polizei weiter mitteilte, steht das Quartett in Verdacht, in derselben Nacht zuvor zwei weitere Raubversuche unternommen zu haben. Demnach sei auf dem Weltjugendtagsweg/Ecke Trankgassenwert eine stark blutende und bewusstlose 61-jährige Frau mit einer neben ihr liegenden, leeren Handtasche aufgefunden worden. Sie wurde laut Polizei mit schweren Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Angaben, was passiert war, konnte die Frau bislang nicht machen. Die Polizei hält aber offenbar das Quartett für tatverdächtig.


Ein weiteres Mal, früher in der Nacht, soll das Quartett auf der Hamburger Straße Gamescom-Besuchern ein Portemonnaie gestohlen haben. Daraufhin nahmen die Bestohlenen laut Polizei mit einem der Tatverdächtigen über einen Social-Media-Kanal Kontakt auf, über den sie sich kurz zuvor vernetzt hatten.

Man verabredete sich laut Polizei in der Wohnung des Bestohlenen, um dort das Portemonnaie wieder zurückzugeben. Doch offenbar wollten die mutmaßlichen Täter das gar nicht, sondern versuchten auch noch, die Handys aus der Wohnung zu rauben. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen den drei Taten besteht und sucht nach möglichen Zeugen.

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung der Polizei Köln

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