Sie sind hier: Home > Regional > Köln >

Corona/Köln: Impfungen in Brennpunkten in ganz NRW geplant

Corona-Lage  

Impfungen in Brennpunkten in ganz NRW geplant

05.05.2021, 19:30 Uhr | t-online, dpa, AFP

Corona/Köln: Impfungen in Brennpunkten in ganz NRW geplant. Impfbus im Stadtteil Chorweiler: Die Stadt Köln hat begonnen, Menschen in Stadtteilen mit besonders hoher Inzidenz zu impfen. (Quelle: imago images/Future Image)

Impfbus im Stadtteil Chorweiler: Die Stadt Köln hat begonnen, Menschen in Stadtteilen mit besonders hoher Inzidenz zu impfen. (Quelle: Future Image/imago images)

Der Inzidenzwert in Köln pendelt sich derzeit bei 180 ein. In NRW können sich bereits ab Donnerstag weitere Personengruppen impfen lassen. Derweil soll es im ganzen Land zusätzlichen Impfstoff für soziale Brennpunkte geben.

Die Corona-Pandemie bestimmt immer noch den Alltag in der Domstadt. Wie viele Infizierte gibt es? Welche Regeln gelten? Was müssen die Kölnerinnen und Kölner aktuell über die Covid-19-Situation wissen?

Mittwoch, 5. Mai: 100.000 Dosen Impfstoff für benachteiligte Stadtteile

Nach dem Beginn der Impfungen in sozialen Brennpunkten in Köln will das Land Nordrhein-Westfalen den Kommunen im ganzen Land 100.000 Impfdosen für benachteiligte Stadtteile bereitstellen. Das kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf an. Diese Menge werde das Land bündeln, ohne anderen Kommunen den Impfstoff wegzunehmen.

Wenn die Infektionszahlen in stark sozial benachteiligten Stadtteilen hoch blieben, habe das auch negative Auswirkungen auf die gesamte Stadt, begründete Laumann den Schritt. Für den leitenden Impfarzt in Köln, Jürgen Zastrow, ist das noch zu wenig. "Ich denke, das reicht für zehn Tage", sagte er t-online in einer ersten Reaktion.

NRW öffnet Impfkampagne für weitere Gruppen

Bereits ab dem morgigen Donnerstag öffnet das Land Impfungen für weitere Gruppen. Das teilte Gesundheitsminister Karl-josef Laumann am Mittwoch mit. Termine können dann unter anderem von Impfwilligen vereinbart werden, die im Lebensmitteleinzelhandel, in der Justiz, Steuerfahndung oder an weiterführenden Schulen beschäftigt sind. Das Gleiche gelte für Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie für Eltern schwer chronisch kranker Minderjähriger, die selbst nicht geimpft werden können.

Gebucht werden kann ab 8 Uhr morgens über die Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen in einem Impfzentrum. Online ist das möglich unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die regionalen Rufnummer 0800 116 117 01 für das Rheinland.

In den Impfzentren werde es allerdings zunächst kein Angebot für über 60-Jährige außerhalb dieser speziellen Berufsgruppen geben, obwohl sie eigentlich derselben Priorisierungsgruppe 3 angehörten, erklärte Laumann. Sie könnten sich aber in den Arztpraxen mit Astrazeneca impfen lassen. Damit hätten sie einen guten Zugang zu einem wirksamen und für die Altersgruppe geeigneten Impfstoff. In Köln stehen auch Termine für eine Impfung mit Astrazeneca im Impfzentrum zur Verfügung.

Inzidenz steigt leicht

Am Mittwochmorgen hat das Robert Koch-Institut einen Inzidenzwert von 180,3 gemeldet. Damit ist er im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Es wurden 246 Neuinfektionen gemeldet, damit erhöht sich die Gesamtzahl der mit dem Virus Infizierten seit Pandemiebeginn auf 49.220. Zwei weitere Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben, die Zahl der Todesfälle erhöht sich somit auf 648.

Dienstag, 4. Mai: Stadt setzt Schwerpunktimpfungen in Chorweiler fort

Am Montag haben in Chorweiler die Sonderimpfungen für Bewohner besonders betroffener und dicht besiedelter Stadtteile begonnen. Zum Auftakt standen viele Menschen Schlange. 

Menschen stehen für eine Impfung mit dem Impfstoff von Moderna an: Die Stadt Köln hat im Stadtteil Chorweiler mit Impfungen in sozialen Brennpunkten begonnen. (Quelle: dpa/Oliver Berg)Menschen stehen für eine Impfung mit dem Impfstoff von Moderna an: Die Stadt Köln hat im Stadtteil Chorweiler mit Impfungen in sozialen Brennpunkten begonnen. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Wie die Stadt nun mitteilte, wurden am ersten Tag der Schwerpunktimpfung 583 Impfdosen verimpft. Impfberechtigt sind Menschen, die im Stadtteil Chorweiler wohnen. Der Impfbus steht dort noch bis Donnerstagabend.

"Unser Ziel ist es, niemanden ungeimpft wegzuschicken": So liefen die Brennpunkt-Impfungen in Köln-Chorweiler

Inzidenz sinkt unter 180

Am Dienstagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut 153 neue Infektionsfälle für Köln. Der Inzidenzwert sinkt damit auf 178,7, die niedrigste Zahl seit mehr als zwei Wochen. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn 48.974 Menschen mit dem Virus infiziert. Gemeldet wurden zudem sechs neue Todesfälle. Damit sind nun 646 an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Montag, 3. Mai: Andrang bei Sonderimpfungen 

Die Stadt Köln hat im Stadtteil Chorweiler mit Impfungen in sozialen Brennpunkten begonnen. Das Land NRW hat für das Pilotprojekt zunächst 1.000 Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt. Bilder zeigen, wie Menschen für die Corona-Schutzimpfung Schlange stehen.

Der Impfstoff hat den Vorteil, dass eine einzige Spritze ausreicht und nicht nach mehreren Wochen eine zweite Dosis nötig ist. Die Stadt Köln hofft allerdings auf noch deutlich mehr Impfdosen für das Projekt.

Inzidenzwert nahezu unverändert

332 neue Corona-Infektionen meldete das Robert Koch-Institut am Montagmorgen für Köln. Der Inzidenzwert steig um 0,7 Punkte auf 188,8. Insgesamt haben sich nun seit Beginner der Pandemie 48.821 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 640.

Sonntag, 2. Mai: Inzidenz steigt leicht an

Das Robert Koch-Institut hat am Sonntagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 188,1 für Köln und damit einen Anstieg um sieben Zähler ausgewiesen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 411 neue Infektionen gemeldet.

Zwei weitere Todesfälle wurden in Köln registriert, der in Zusammenhang mit Covid-19 steht. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöhte sich auf 640.

Samstag, 1. Mai: Erste Erleichterungen für Geimpfte in NRW ab Montag

In Nordrhein-Westfalen gelten von diesem Montag an erste Erleichterungen für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen. Wer geimpft oder bereits mit dem Virus infiziert gewesen sei, müsse dann etwa im Einzelhandel keinen negativen Schnelltest mehr vorweisen, teilte die Landesregierung am Samstag mit.

Inzidenz sinkt weiter

Das Robert Koch-Institut hat am Samstagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 181,7 für Köln ausgewiesen. Der Wert war wie bereits in den Tagen zuvor gesunken. Innerhalb von 24 Stunden wurden 296 neue Infektionen gemeldet.

Ein weiterer Todesfall wurde in Köln registriert, der in Zusammenhang mit Covid-19 steht. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöhte sich auf 638.

Freitag, 30. April: Maßnahmen um zwei Wochen verlängert

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Allgemeinverfügung zu den Corona-Maßnahmen um weitere zwei Wochen verlängert. Das erklärte Krisenstabsleiterin Andrea Blome auf einer Pressekonferenz am Freitag. Die aktuell geltenden Bestimmungen, inklusive der nächtlichen Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr gelten somit mindestens bis zum 17. Mai. Zuvor hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker gesagt, dass die aktuell sinkenden Zahlen zeigten, dass der Maßnahmenkatalog wirke.

Inzidenz sackt unter 200

Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen deutlich gesunkenen Inzidenzwert von 193,6. Damit ist er im Vergleich zum Vortag um 20 Zähler gefallen. 293 Neuinfektionen wurden registriert, damit erhöht sich die Gesamtzahl seit Pandemiebeginn auf 47.782. Zwei weitere Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben, die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 637.

Donnerstag, 29. April: Inzidenz sinkt erneut

Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für Köln 262 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit sinkt der Inzidenzwert erneut um mehr als 15 Punkte auf jetzt 214,6. Insgesamt wurde nun der 47.489. Fall nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei und beläuft sich damit insgesamt auf 635.

Mittwoch, 28. April: Erstmals indische Virusvariante in Köln nachgewiesen

In Köln sind zum ersten Mal zwei Infektionen mit der indischen Corona-Variante nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Mittwochnachmittag mit. 

Bislang (Stand 28. April 2021) wurden 6.242 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante, 330 Fälle der südafrikanischen Variante, acht Fälle der brasilianischen Variante und 53 Fälle einer Mutation der mutierten britischen Corona-Virus-Variante nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes der Stadt Köln werden seit Ende Januar 2021 automatisch auf die Corona-Virus-Varianten untersucht.

Impfaktion in Brennpunkten angekündigt

Die Stadt Köln hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sie sich für ein Sonderkontingent an Impfungen für besonders von Corona betroffene Stadtteile einsetze. Dazu sei man im Austausch mit dem Land Nordrhein-Westfalen. In den Kölner Stadtteilen sind die Inzidenzwerte zum Teil sehr unterschiedlich.

Eine Sprecherin der Stadt Köln sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", dass in Stadtteilen mit hoher Inzidenz Menschen bevorzugt geimpft werden sollen. Dazu bedürfe es allerdings einer besonderen Genehmigung der Landesregierung. Das Land NRW scheint dem Vorschlag gegenüber nun offen zu sein. 

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Mittwoch im Landtag angekündigt, in den sozialen Brennpunkten der Großstädte besondere Impfaktionen mit einer Info-Kampagne und mobilen Teams durchzuführen.

Wo Menschen in beengten Wohnverhältnissen lebten, sei die Gefahr sich anzustecken größer als im großzügig angelegten Einfamilienhaus, sagte Laschet. Hohe Inzidenzen dürften nicht von der Postleitzahl abhängen.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut

235 neue Corona-Infektionen meldete das Robert-Koch-Instiitut am Mittwochmorgen für Köln – der Inzidenzwert sinkt damit erneut, auf nun 230,7. Die Zahl der Fälle liegt nun bei insgesamt 47.227 seit Beginn der Pandemie. Drei neue Todesfälle wurden im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet, die Gesamtzahl liegt nun bei 632.

Dienstag, 27. April: 250.000 Erstimpfungen in Köln

Am Nachmittag wurde die 250.000. Erstimpfung in der Domstadt verabreicht. Insgesamt sind im Impfzentrum sowie in den Arztpraxen der Stadt knapp 336.000 Dosen Impfstoff gespritzt worden. In der aktuellen Woche gibt es nach wie vor freie Impftermine für alle über 60-jährige Kölner mit dem Impfstoff von Astrazeneca. Termine können über das städtische Terminbuchungssystem vereinbart werden.

Inzidenz geht zurück auf 240

Am Dienstagmorgen wurde vom Robert Koch-Institut ein Inzidenzwert von 240 für die Stadt Köln gemeldet. Damit ist er im Vergleich zum Vortag um knapp sechs Zähler gesunken. Hinzu kamen 259 Neuinfektionen, womit sich die Gesamtzahl seit Pandemiebeginn auf 46.991 erhöht. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 629, da drei weitere Menschen an oder mit dem Virus gestorben sind.

Beunruhigender Rekord: Köln hat höchste Inzidenz der deutschen Großstädte

Wie eine von Statista erstellte Auswertung aus Daten des Robert-Koch-Institutes zeigt, hat Köln mit knapp 246 die mit Abstand derzeit höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller deutschen Großstädte. In der Auswertung wurden nur Städte mit über 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern berücksichtigt. Auf Platz zwei landete Stuttgart mit 216, dann Dortmund mit 204. 

Montag, 26. April: Inzidenz geht nur leicht zurück

Am Montagmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen für Köln leicht gesunkenen Inzidenzwert von 245,7. Es kamen 356 neue Coronafälle hinzu, sodass die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn auf 46.732 anstieg. Ein weiterer Mensch ist an oder mit dem Virus gestorben, somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 626.

Sonntag, 25. April: Inzidenz springt weitere zehn Zähler hoch 

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln hat einen neuen Höchstwert erreicht: Nachdem am Samstag die Inzidenz vom Robert Koch-Institut mit 240 ausgewiesen wurde, lag sie am Sonntag bei 250,1. Innerhalb von 24 Stunden kamen 445 neue Fälle dazu.

Insgesamt stieg somit die Zahl der positiv Getesteten seit Pandemiebeginn auf 46.376. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet, hier blieb die Gesamtzahl bei 625.

Mehr Impfstoff für bestimmte Stadtteile

Die Stadt Köln will zusätzlichen Impfstoff in Hochinzidenz-Stadtteilen verteilen. Der Krisenstab hat sich für ein "Sonderkontingent" von Impfdosen für Stadtteile mit einem hohen Infektionsrisiko ausgesprochen. Die Stadt befinde sich dazu im Austausch mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Karte zeigt Corona-Inzidenz in Stadtteilen

Eine Karte zeigt nun, wie hoch die Inzidenzzahlen in den einzelnen Kölner Stadtteilen sind. So liegen beispielsweise Roggendorf/Thenhoven mit einer Inzidenz von 529 und Chorweiler mit einer Inzidenz von 520 deutlich über dem stadtweiten Durchschnitt von 250.

Im Stadtteil Libur wurde die Inzidenz sogar mit 714,9 angegeben. Dort wurden in der vergangenen Woche acht Personen positiv auf Corona getestet. In Libur wohnen allerdings auch nur 1.119 Menschen.

Die Zahlen auf der Karte werden wöchentlich aktualisiert, zuletzt geschah dies am 22. April.

Samstag, 24. April: Inzidenz steigt weiter

Das Robert Koch-Institut wies am Samstagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 239,7 in Köln aus. Der Wert stiegt damit erneut um vier Zähler. Innerhalb von 24 Stunden wurden 403 neue Infektionen gemeldet.

Insgesamt zählt das Institut 45.931 Fälle in der Stadt seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um vier weitere Tote auf 625.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal