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Köln: 19-Jähriger stirbt nach Kollaps in Gewahrsamszelle der Kölner Polizei

Obduktion angeordnet  

19-Jähriger stirbt nach Kollaps in Polizei-Zelle

07.12.2021, 16:20 Uhr | fas, dpa

Köln: 19-Jähriger stirbt nach Kollaps in Gewahrsamszelle der Kölner Polizei. Gewahrsamszelle in einem Polizeipräsidium (Symbolbild): Laut Polizei soll der 19-Jährige kurz zuvor noch ansprechbar gewesen sein. (Quelle: imago images/Dieter Bauer)

Gewahrsamszelle in einem Polizeipräsidium (Symbolbild): Laut Polizei soll der 19-Jährige kurz zuvor noch ansprechbar gewesen sein. (Quelle: Dieter Bauer/imago images)

Am Wochenende war ein 19-Jähriger in einer Gewahrsamszelle in Köln kollabiert und in ein Krankenhaus gekommen. Dort ist er nun gestorben. Die Hintergründe sind noch unklar, eine Obduktion soll Klarheit zur Todesursache bringen.

Nach einem Kollaps in einer Gewahrsamszelle ist in Köln ein 19-Jähriger aus Bonn tot. Das bestätigen Polizei und Staatsanwaltschaft. Demnach sei der junge Mann am Montag im Krankenhaus verstorben.

Er war laut einer früheren Mitteilung der Beamten am Samstagabend nach Streitigkeiten, einer Sachbeschädigung und der Bedrohung mit einem Messer in Gewahrsam genommen worden und zur Ausnüchterung zum Polizeipräsidium gebracht worden. Laut Polizei soll er unter Medikamenten-, Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden haben.

Kollaps in Kölner Gewahrsamszelle: 19-Jähriger sollte laut Polizei entlassen werden

Kurz nach zwei Uhr in der Nacht habe man ihn entlassen wollen, zu diesem Zeitpunkt habe er allerdings nicht auf Ansprache reagiert. Noch zehn Minuten zuvor habe er laut der Mitteilung "noch deutliche Vitalfunktionen" gezeigt. Polizisten hätten ihn reanimiert, anschließend sei er von Rettungskräften in ein Krankenhaus gekommen, wo er intensivmedizinisch behandelt wurde.

Zur Klärung der Todesumstände sei nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, der Leichnam des jungen Mannes sei zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht worden. Außerdem habe man eine chemisch-toxikologische Analyse in Auftrag gegeben. Bislang soll es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung geben.

Aus Neutralitätsgründen hatte bereits nach dem Kollaps des 19-Jährigen die Polizei in Bonn die Ermittlungen übernommen.

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