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Karnevalsstart im Schatten des Krieges

Von dpa
24.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Henriette Reker
Henriette Reker, Oberb├╝rgermeisterin von K├Âln. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Karneval im Schatten des Krieges: In den rheinischen Hochburgen hat am Donnerstag der Stra├čenkarneval begonnen. Doch w├Ąhrend an Weiberfastnacht in K├Âln noch Zehntausende kost├╝mierter Jecken in der Innenstadt schunkelten, hat das Festkomitee seinen geplanten Rosenmontagszug im Rheinenergiestadion abgesagt. Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine sei ein unbeschwertes Feiern kaum noch denkbar, sagte ein Sprecher. Stattdessen werde es eine Friedensdemonstration mit Persiflagewagen auf Pl├Ątzen in der K├Âlner Innenstadt geben.

Um Punkt 11.11 Uhr an Weiberfastnacht hatte das Dreigestirn mit dem traditionellen Countdown und dreimal "K├Âlle Alaaf" auf einer B├╝hne in der Altstadt den Karneval er├Âffnet. "Mir ist wirklich nicht zum Feiern zumute, aber weder ich noch das Festkomitee k├Ânnen und wollen den Karneval absagen", sagte Oberb├╝rgermeisterin Henriette Reker (parteilos) bei einem Empfang im Rathaus. "Jede und jeder muss das f├╝r sich selbst entscheiden, ob das der richtige Augenblick ist zu feiern", sagte sie. "Ich feiere nicht."

Das Festkomitee K├Âlner Karneval erkl├Ąrte am Donnerstagmorgen, der Beginn des Stra├čenkarnevals bedeute f├╝r die Jecken haupts├Ąchlich individuelles Feiern. "Nach zwei Jahren Pandemie ist die Sehnsucht danach sehr gro├č - und das Absagen mit so kurzem Vorlauf rein organisatorisch auch gar nicht m├Âglich. Es w├Ąre aus unserer Sicht auch das falsche Signal."

F├╝r Rosenmontag sehe das anders aus, entschied das Festkomitee dann am fr├╝hen Nachmittag. Ein Rosenmontagszug sei angesichts der aktuellen Ereignisse nicht mehr denkbar, eine Absage noch m├Âglich. Nordrhein-Westfalens Ministerpr├Ąsident Hendrik W├╝st (CDU) sprach sich ebenfalls daf├╝r, aus Karnevalsz├╝ge abzusagen. "Krieg und Karneval in Europa passen nicht zusammen", sagte er in D├╝sseldorf.

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Am Abend wurde die K├Âlner Polizei vermehrt wegen Schl├Ągereien, Diebst├Ąhlen oder Delikten wie sexueller Bel├Ąstigung gerufen. Es gebe erste Abwanderungstendenzen, es werde aber auch reichlich Alkohol konsumiert. "Wir sind noch lange nicht am Ende", sagte ein Polizeisprecher. In D├╝sseldorf war die Altstadt mit vielen kost├╝mierten Jecken belebt. Im Gro├čen und Ganzen gehe es friedlich zu, berichtete ein Sprecher. Es sei weniger los als sonst an Weiberfastnacht, aber auch sehr kalt.

Wie in anderen Jahren auch, bildeten sich an Weiberfastnacht schon morgens vor vielen K├Âlner Kneipen Warteschlangen. Auch im Studentenviertel wurde es nach Angaben der Stadt rasch voll. In der Altstadt und auf anderen Partymeilen sei jedoch deutlich weniger los gewesen als sonst.

Laut Corona-Schutzverordnung ist das Karnevalfeiern in NRW drau├čen in sogenannten Brauchtumszonen unter 2G-plus-Bedingungen erlaubt. K├Âln hat f├╝r die Karnevalstage das gesamte Stadtgebiet zur "Brauchtumszone" erkl├Ąrt, so dass f├╝r Jecken ├╝berall im ├Âffentlichen Raum 2G-plus gilt. Das hei├čt: Genesene oder zweifach Geimpfte brauchen einen aktuellen negativen Test oder eine dritte Impfung (Booster). In Kneipen m├╝ssen auch Geboosterte einen aktuellen Schnelltest vorweisen.

In D├╝sseldorf str├Âmten Tausende ├╝berwiegend junge Kost├╝mierte in die Altstadt, wo Absperrgitter die "Brauchtumszone" markieren. Sicherheitspersonal kontrollierte Taschen auf Glas, die Impfnachweise wurden nur stichprobenhaft nachgesehen.

Anders als sonst herrschte auf dem Platz vor dem Rathaus g├Ąhnende Leere. W├Ąhrend dort normalerweise traditionell die "M├Âhnen" zum Sturm auf das Rathaus blasen, blieben die Rathaust├╝ren dieses Mal zu.

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