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Dutzende Einsätze der Feuerwehr – Freitag drohen Tornados

Von Michael Hartke

20.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Auch über Köln können sich schwere Gewitter zusammenbrauen.
Auch über Köln können sich schwere Gewitter zusammenbrauen. (Quelle: dpa-bilder)
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Am Donnerstag hat Köln die ersten Gewitter abbekommen. Die Feuerwehr ist in der Stadt zu Dutzenden Einsätzen ausgerückt. Ab Freitagnachmittag drohen neue Unwetter mit Tornados.

Die Unwetter, die am Donnerstagnachmittag über Köln gezogen sind, haben teils erhebliche Schäden verursacht. Die Kölner Feuerwehr musste Dutzende Male zu Einsätzen ausrücken. Es gab vollgelaufene Keller, lose Dachziegel und Gerüste, abgebrochene Äste sowie umgestürzte Bäume auf Straßen und Bahngleisen.

Besonders betroffen war der Bahnverkehr – zeitweise musste er eingestellt werden. Besonders betroffen war die Strecke von Köln nach Amsterdam. Es kam zu Verspätungen und Haltausfällen.

Am späten Abend meldete die Bahn dann, internationale Fernzüge zwischen Amsterdam, Köln und Frankfurt seien wieder ohne Einschränkungen unterwegs.

Köln: Neue Gewitter am Nachmittag – Parks und Friedhöfe geschlossen

Neue Gewitter drohen bereits am Freitagnachmittag. Die Unwetter sollen einen Streifen von Nordrhein-Westfalen zum nördlichen Rheinland-Pfalz treffen. Die Stadt Köln und die Feuerwehr Bergisch Gladbach haben für Freitagnachmittag erneut Unwetterwarnungen herausgegeben:

Sie warnen davor, Friedhöfe, Wälder und Parkanlagen zu betreten. In Köln sind der Forstbotanische Garten, der Botanische Garten, Finkens Garten und der Lindenthaler Tierpark seit 12 Uhr geschlossen. Ab 16 Uhr schließen auch die städtischen Friedhöfe.

Blitze eines Gewitters (Archivbild): Ein Unwetter sorgte in Köln für viele Feuerwehreinsätze.
Blitze eines Gewitters (Archivbild): Ein Unwetter sorgte in Köln für viele Feuerwehreinsätze. (Quelle: Marcel Lorenz/imago-images-bilder)
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Experte spricht von unberechenbarer Wetterlage

Wo genau die Gewitter entstehen, ist aber auch am Freitag ungewiss: "Bei Gewittern, wie wir sie Freitag im Westen erwarten, kann man nie sagen, wo sie aufploppen", sagt Meteorologe Gerwin vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Ob es Köln treffe oder das südlich gelegene Ahrtal, sei nicht klar zusagen. Auch wann die Gewitter runterkommen, sei erst eine Stunde vorher vorherzusagen.

Im Westen könne es jeden treffen – oder auch nicht: "Bei dem einen steht das Unwetter vor der Tür, der andere steht im Garten und hat gerade bei 30 Grad und Sonnenschein seine Grillwust gedreht“, erklärte der Meteorologe t-online am Donnerstag. Punktuell könne es heftig werden.

Wegen Sturm: Gegenstände sichern – nicht ins Freie gehen

Die Wetterlage beobachte der Deutsche Wetterdienst minütlich, so Gerwin. "Ein Gewitter kann sehr plötzlich auftauchen und dann ist hier der Bär los", weiß er. So eine Lage sei unberechenbar. Auch Kölnerinnen und Kölner sollten den Himmel beobachten und sich in Sicherheit bringen.

"Wenn man eine schwarze Wand auf sich zukommen sieht, heißt es: Rein gehen, abwarten und Kaffee trinken." Auch die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst werden minütlich schauen, wie sich das Wetter entwickelt.

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