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Wolf in Bayern: Streit eskaliert erneut


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Streit um den Wolf droht weiter zu eskalieren

Von t-online, Jel

30.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Proteste gegen den Wolf in Bayern (Archivbild): Nach erneuten Rissen wächst die Kritik an der europäischen Wolfspolitik wieder.
Proteste gegen den Wolf in Bayern (Archivbild): Nach erneuten Rissen wächst die Kritik an der europäischen Wolfspolitik wieder. (Quelle: M.i.S. / Imago Images)
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Im November hat ein Wolf ein Schaf direkt neben einem Wohnhaus in Bayern gerissen. Jetzt droht der Streit um das geschützte Tier weiter zu eskalieren.

Anfang November hat ein Wolf ein Schaf gerissen, nur 20 Meter von einem Wohnhaus im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau entfernt. Eltern und Kinder haben nun Angst vorm "bösen Wolf". Doch nicht nur die. Nutztierhalter wollen den Wolf jetzt gezielt jagen.

Aus der Sicht der Landwirte sei die Entwicklung "gefährlich", sagt Wolfgang Scholz, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), auf Nachfrage von t-online. Immer mehr Wölfe würden in den oberbayerischen Landkreisen Garmisch und Weilheim gesichtet.

  • Wolf kommt bis ans Haus und reißt ein Schaf im Garten

Auch Joseph Grasegger vom Bayerischen Schafhalterverband berichtet von gerissenen Schafen. Im Interview mit BR24 spricht er von einer "neuen Eskalationsstufe". Demnach fordert er, den Schutzstatus des Wolfs zu senken: Da er nicht mehr vom Aussterben bedroht sei, solle er auch wieder gejagt werden können.

Bayern: Wölfe sollen 30 Schafe in den letzten Monaten gerissen haben

Grasegger berichtet BR24 von 30 toten Schafen, die die Wölfe in den vergangenen Monaten gerissen hätten. Die staatliche Entschädigung sei für die Schafhalter nur ein "Blutzoll". Solange nichts gegen die Wölfe unternommen werde, vermutet er weitere Opfer von Nutztieren, sobald die Weidesaison wieder beginnt.

Wolfssichtungen gab es unweit von Böbing im Alpenvorland schon einige. Vor zwei Jahren tappte der erste Wolf in eine Fotofalle. Am 10. September dieses Jahres erfasste die Wildtierkamera gleich zwei der Tiere auf einem Foto. Aufgestellt hatte sie ein privater Jagdpächter unweit des Murnauer Mooses im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Das zweite Bild entstand in unmittelbarer Nähe am 23. September. Diesmal war es nur ein Tier. "Wahrscheinlich sind es insgesamt drei Wölfe, die hier unterwegs sind", sagt Anton Degele, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Bad Kohlgrub zu t-online. Wenn die zwei Wölfe auf dem Foto ein Pärchen wären, so Degele, dann würde es bald noch mehr hier geben. Ein Wurf bestehe erfahrungsgemäß aus vier bis fünf Welpen: "Die Wölfe breiten sich aus. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Population steigt".

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • br24.de: "Neue Eskalationsstufe nach Wolfsriss nahe Wohnhaus"
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