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"Letzte Generation" will wieder Straßen in München blockieren


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"Letzte Generation" kündigt weitere Blockaden in München an

Von dpa, t-online, cup, Jel

02.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Blockade-Aktion der "Letzten Generation" in München: Ab Montag wollen sie wieder loslegen. (Quelle: IMAGO/Sachelle Babbar)
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Trotz Geldstrafen und Gefängnis: Klimaaktivisten der "Letzten Generation" wollen ab Montag erneut Münchens Straßen blockieren.

Erst am Mittwoch standen drei Klimaaktivisten in München vor Gericht und wurden zu Geldstrafen verurteilt. Beinahe einen Monat saßen sie davor in Stadelheim in Präventivhaft. Der Prozess brachte emotionale und bizarr anmutende Szenen hervor. Für die Protestgruppe kein Grund aufzuhören. Nach einer Woche Unterbrechung wollen die Aktivisten ab Montag wieder Straßen blockieren, vor allem in München und Berlin.

Man ziele ab Montag erneut auf die "Adern der Gesellschaft", etwa Verkehrsverbindungen. "Dort wird es weiter an allen Ecken und Enden Unterbrechungen geben", sagte einer der Mitgründer der Gruppe, Henning Jeschke, am Freitag bei einer Pressekonferenz. Man wolle den Alltag der Gesellschaft stören, dazu werde es auch wieder symbolische Aktionen geben.

"Letzte Generation" will nicht nachgeben

Die Gruppe hat seit Beginn des Jahres immer wieder Straßen durch festgeklebte Demonstranten blockiert und sorgte auch mit anderen Aktionen für Aufsehen. Erst trafen ihre Blockaden Autobahnausfahrten, dann Kreuzungen in Großstädten und schließlich den Berliner Flughafen. Trotz Geldstrafen, Gefängnisaufenthalten und scharfer Kritik der Regierung wollen die Klimaschützer mit ihrem Protest nicht nachgeben.

Die Gruppe fordert unter anderem ein Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen und ein Neun-Euro-Bahnticket für ganz Deutschland. Viele Politiker äußerten Verständnislosigkeit für die Form des Protests.

Die Sprecherin der Gruppe, Carla Hinrichs, sagte: "Der Widerstand wird stärker werden. Und er hört auch nicht an Weihnachten auf und auch nicht im neuen Jahr." Seit Oktober laufe die "vierte Welle unseres Protestes." Zahlreiche Menschen in ganz Deutschland würden sich ihnen derzeit anschließen, von denen viele für Aktionen trainiert würden. "Wir lassen uns nicht von Gefängnisstrafen davon abhalten, für eine gute Zukunft zu kämpfen."

Störaktionen in Berlin und München geplant

In Berlin und München seien für Montagmorgen größere Aktionen geplant, kündigte die Gruppe an. Ein junger Mann aus München, der nach eigenen Angaben fast einen Monat im Gefängnis saß, kündigte eine große Blockadeaktion an: am Montag um 8 Uhr an der "Straße am Karlsplatz Richtung Norden, direkt am Taxistand Stachus Ost". Hinter dieser konkreten Ansage verberge sich keine bestimmte Taktik, versicherte die Gruppe. Man rufe alle Menschen dazu auf, mitzumachen.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums München sagte: "Wir werden uns natürlich entsprechend darauf vorbereiten. Störaktionen werden wir unterbinden oder zumindest zu verhindern versuchen. Aber das muss man vor Ort bewerten. Natürlich kann es auch sein, dass sie woanders auftauchen. Uns wäre es lieber, wenn man eine Versammlung anmeldet und dort kundtut, was man eigentlich will. Aber darüber gibt es wohl verschiedene Auffassungen."

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Reporter vor Ort
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