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Aiwanger will Muttertag beschützen – Frauen machen sich über ihn lustig


Aiwanger will Muttertag beschützen: Frauen empören sich

Von t-online, tht

Aktualisiert am 14.05.2023Lesedauer: 2 Min.
Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister von Bayern und Parteichef der Freien Wähler: Er kritisiert das Heizungsgesetz der Ampelkoalition.Vergrößern des BildesHubert Aiwanger, Wirtschaftsminister von Bayern und Parteichef der Freien Wähler: Er stellt den Muttertag nicht in Frage. (Quelle: Daniel Löb/dpa/dpa-bilder)
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Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger macht sich Sorgen um den Muttertag. Daraufhin machen sich viele Frauen über ihn lustig.

Der ehemalige Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, und Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger wollen den Muttertag beschützen. Sie teilen auf Twitter den Elternbrief einer Kita, der ab sofort keine Muttertagsgeschenke basteln will.

Am Mittwoch legte Aiwanger, der am Samstag im Amt des Landeschefs bestätigt wurde, noch einmal nach. "Wer den Muttertag in Frage stellt, kommt mit seinen Leben nicht klar. Die vernünftige Mehrheit der Gesellschaft darf sich von solchen Querschlägern nicht verunsichern lassen", twittert Aiwanger. Nun muss er heftige Kritik vieler Mütter auf Twitter einstecken.

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Unter dem Tweet von Aiwanger finden sich über 200 Kommentare wieder. Viele Mütter meldeten sich zu Wort – und empören sich über die Meinung des bayrischen Staatsmannes: "Herr Aiwanger, Sie sind keine Mutter. Halten Sie sich doch einfach mal aus unseren Angelegenheiten raus", heißt es von einer Nutzerin. Eine weitere schreibt: "Glauben Sie, wir Frauen wären auf diesen Liebesbeweis in Form einer Bastelei emotional angewiesen? Uns würde wirklich mehr politischer Einsatz bei gleicher Bezahlung, guter Kinderbetreuung, flexibleren Arbeits- und Ausbildungszeiten sowie gerechter Aufteilung der Care-Arbeit helfen."

"Kuban und Aiwanger sollen Geschenke für Muttertag basteln"

Auch Vorschläge werden gemacht: "Ich wäre ja dafür, dass die Herren Kuban und Aiwanger etwas für alle Mütter zum Muttertag basteln. Ich hab da auch Ideen: finanzielle Entlastung für Familien, bessere Vereinbarkeit, Einführung eines Familiensplittings, verfügbare Medikamente für Kinder… to be continued." Kaum ein Kommentar unter dem Tweet des stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten teilt dessen Meinung.

Tilmann Kuban musste zuvor bereits ebenfalls einen regelrechten Shitstorm aufgrund seiner Meinung zur Abschaffung des Kita-Bastelns einstecken. Die Kritik ging allerdings noch weiter: In seinem Beitrag waren zunächst die komplette Adresse und die Telefonnummer der Kindertagesstätte zu sehen. Nach Beschwerden auf Twitter löschte er einige Stunden später den Originalbeitrag und wiederholte ihn mit geschwärztem Adressfeld. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Twitter-Account Hubert Aiwanger
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