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München: Betrügerbande schleust Autos an Steuerbehörde vorbei – Festnahme


Mutmaßlicher Steuerbetrug
Luxusautos bei Razzia in München beschlagnahmt

Von t-online
21.02.2024Lesedauer: 1 Min.
Luxusuhren, Bargeld und jede Menge Autos wurden am Dienstag im Süden von München sichergestellt.Vergrößern des BildesLuxusuhren, Bargeld und jede Menge Autos wurden am Dienstag im Süden von München sichergestellt. (Quelle: EPPO)
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München war offenbar Dreh- und Angelpunkt einer Betrugsserie im Handel mit Autos. Am Dienstag rückten Polizei und Staatsanwaltschaft aus.

Bei einer großangelegten Aktion gegen mutmaßlichen Steuerbetrug in Millionenhöhe haben Ermittler in Deutschland und Italien am Dienstag über 80 Razzien durchgeführt. Das teilte die europäische Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Fokus lag dabei auch auf München, wo eine Luxuswohnung und mehrere hochwertige Fahrzeuge beschlagnahmt wurden. Zudem erfolgten Festnahmen von drei mutmaßlichen Drahtziehern im Süden Münchens und in der Nähe von Dortmund. Die europäische Staatsanwaltschaft hat diese Einsätze koordiniert.

Die Beschuldigten stehen im Verdacht, Autos in großem Umfang bei Händlern gekauft und den Verkauf von Gebraucht- und Neuwagen in andere EU-Staaten nur vorgetäuscht zu haben. Stattdessen sollen die Fahrzeuge an Scheinfirmen geliefert worden sein, die größtenteils in Italien sitzen. Durch die Nutzung gefälschter Rechnungen hätten sie Mehrwertsteuerzahlungen umgehen können. Der dadurch entstandene Schaden wird allein für Deutschland auf etwa 70 Millionen Euro geschätzt

1,2 Millionen Euro an Bargeld, Luxusuhren und Schmuck

Im Rahmen der Ermittlungen wurden Bankkonten mit einem Gesamtwert von mehr als 1,2 Millionen Euro eingefroren. In den Wohnungen der Verdächtigen stellten die Ermittler Bargeld in unterschiedlichen Währungen sowie Luxusuhren, Schmuck und Taschen sicher. Außerdem wurde ein Schreibroboter gefunden, der vermutlich zum Drucken von Unterschriften auf den Rechnungen genutzt wurde, sowie eine Waffe.

Die europäische Staatsanwaltschaft kündigte an, dass sie weiterhin eng mit den nationalen Behörden zusammenarbeiten werde, um diesen Fall vollständig aufzuklären und mögliche weitere Beteiligte zur Rechenschaft zu ziehen.

Verwendete Quellen
  • eppo.europa.eu: Mitteilung der Europäischen Staatsanwaltschaft vom 21.2.2024
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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