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Tourist aus München stirbt bei Lawinenabgang auf Berg in Südtirol


Unglück in Südtirol
Münchner Tourengeher stirbt bei Lawinenabgang

Von t-online, son

29.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Die Retter suchen vor Ort nach den Verschütteten. Den Mann aus München können sie nur noch Tod aus dem Schnee ziehen.Vergrößern des BildesDie Retter suchen vor Ort nach den Verschütteten. Den Mann aus München können sie nur noch tot aus dem Schnee ziehen. (Quelle: Bergrettung Ridnaun/Ratschings)
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Ein Tourist aus München macht sich mit Freunden auf den Weg zu einer Skitour in Südtirol. Beim Aufstieg kommt es zu einem Unglück. Der Vorfall reiht sich in eine traurige Liste ein.

Bei einem Lawinenabgang in Südtirol ist am Mittwoch ein Mann aus München ums Leben gekommen. Wie der Bergrettungsdienst Ridnaun/Ratischings mitteilte, waren der 21-Jährige sowie zwei Begleiter am Mittag auf einer Skitour zum Gleitner Hochjoch, als es zu dem Unglück kam. Demnach brach die Lawine auf einer Höhe von rund 2.100 Metern abseits der regulären Piste ab und begrub das Trio unter sich.

Ein befreundeter Tourengeher, der den Aufstieg vorzeitig abgebrochen hatte, verständigte die Bergrettung, nachdem seine Freunde nicht am vereinbarten Treffpunkt bei der inneren Wumblsalm erschienen waren. Diese rückte umgehend mit einem Rettungshubschrauber aus. Unterhalb des Gleitner Hochjochs entdeckten sie schließlich ein Schneebrett, in dem sich die Aufstiegsspuren der Vermissten verloren.

Lawinensuchgeräte helfen bei der Suche

Umgehend sei in dem Gebiet mit der Suche nach den drei Touristen gestartet worden, teilte die Bergwacht mit. Diese sei dadurch erleichtert worden, dass die Verschütteten Lawinensuchgeräte trugen. Man habe sofort drei Signale orten können, erklärte Rettungsleiter Philipp Braunhofer dem Nachrichtenportal "Die neue Südtiroler Tageszeitung".

Dennoch kam für den 21-jährigen Münchner jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot aus den Schneemassen gezogen werden. Seine beiden Begleiter, ein Mann und eine Frau, wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Bozen gebracht. Sie kommen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nicht aus der bayerischen Landeshauptstadt.

Weitere Münchner bei Unglücken verletzt und getötet

Erst Mitte Januar war eine 33-jähriger aus München bei einem Lawinenabgang in Tirol ums Leben gekommen. Der Mann wurde beim Eisklettern am Geierkopf in den Ammergauer Alpen gemeinsam mit seinem kanadischen Begleiter in die Tiefe gerissen. Ihr Seil blieb an einem Felsen hängen und habe die beiden gestoppt, berichtete die Polizei damals. Der Kanadier konnte den Notruf absetzen. Er wurde verletzt in eine Klinik gebracht werden, bei dem Münchner konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Wenige Wochen darauf wurden zwei Männer aus der bayerischen Landeshauptstadt bei einem Unfall mit einem Motorschlitten in Österreich schwer verletzt. Die beiden waren mit ihrem Gefährt in der Nacht im Skigebiet "Gerlosstein" in der Zillertal Arena auf dem Rückweg zu ihrer Unterkunft, als sie von der Piste abkamen und gegen einen Baum prallten.

Verwendete Quellen
  • facebook.com: Beitrag von @Bergrettungsdienst im AVS Ridnaun/Ratschings EO
  • tageszeitung.it: "Tödliche Lawine"
  • Mit Material der Deutschen Presse-Agentur
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