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1860 München will SSV Ulm mit "heißem Herz und kühlem Kopf" schlagen


"Mit heißem Herz und kühlem Kopf"
Trotz Hiobsbotschaft: So will 1860 den Südgipfel gewinnen


01.03.2024Lesedauer: 3 Min.
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Julian Guttau (l.) im Duell mit Bastian Allgeier: Das Hinspiel entschied der SSV Ulm mit 1:0 für sich.Vergrößern des Bildes
Julian Guttau (l.) im Duell mit Bastian Allgeier: Das Hinspiel entschied der SSV Ulm mit 1:0 für sich. (Quelle: Eduard Martin/imago-images-bilder)

Im Spiel gegen den SSV Ulm müssen die Münchner "Löwen" auf ihren vielleicht wichtigsten Spieler verzichten. Entmutigen lassen will sich Trainer Giannikis davon nicht.

Wie groß die Euphorie rund um 1860 München dieser Tage ist, lässt sich vor dem anstehenden Südgipfel am Samstag gegen den SSV Ulm (Anpfiff: 14.03 Uhr) deutlich erkennen. Seit Tagen ist die Partie im Grünwalder Stadion ausverkauft, selbst über den Zweitmarkt – in der Regel immer noch eine gute Anlaufstelle – geht praktisch nichts mehr. Kein Wunder, angesichts der Ausgangslage vor dem Duell.

Denn wie die "Löwen" sind auch die "Spatzen" seit dem Jahreswechsel noch ungeschlagen. Vier Siege und drei Unentschieden holte beide Teams in den bisherigen sieben Begegnungen. In den drei deutschen Profiligen mussten sonst lediglich Drittliga-Konkurrent Preußen Münster, nächster Heimspielgegner der "Sechzger" am 16. März, und Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen 2024 noch keine Niederlage hinnehmen.

1860 München ohne Topscorer Guttau gegen Ulm

"Es ist eine Auszeichnung für unsere Arbeit", sagte Trainer Argirios Giannikis auf der Pressekonferenz vor der Partie, angesprochen auf den Vergleich mit Leverkusen. "Wir versuchen natürlich alles, um die Serie, solange es geht, aufrechtzuerhalten." Dabei muss der 43-Jährige gegen den SSV aber ausgerechnet auf einen der formstärksten Spieler, wenn nicht sogar seinen besten Akteur der vergangenen Woche verzichten.

Denn was sich bereits abgezeichnet hatte, bestätigte der Coach am Freitag: Julian Guttau, zuletzt zweimal Siegtorschütze bei den beiden 1:0-Erfolgen gegen Halle und Verl und seit Jahresbeginn in bestechender Form, fällt am Samstag aus. "Er ist immer noch fiebrig und hat seine Grippe noch nicht auskuriert." Dazu fehlt Innenverteidiger Max Reinthaler, der an einer "leichten Innenbandverletzung im Knie" laboriert.

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Als Ersatz für Guttau könnten Serhat-Semi Güler oder Eroll Zejnullahu ins Team rutschen. Auch Abdenego Nankishi sei laut Giannikis eine denkbare Alternative. "Wir haben unterschiedliche Optionen. Wir können im Mittelfeld etwas verändern, mit zwei Spitzen oder einem Zehner spielen." Das seien alles Überlegungen, erklärte der Coach. In der Defensive kann er immerhin wieder auf Leroy Kwadwo und Kapitän Jesper Verlaat bauen. Die hatten unter der Woche noch krankheitsbedingt im Training gefehlt.

Aufstieg für Giannikis weiterhin kein Thema

Gegen Ulm erwartet Giannikis einen homogenen und kompakten Gegner, welcher sich durch seine Kampfstärke, Körperlichkeit sowie starkes Pressing auszeichnet. "Es wird ein interessantes Spiel zweier Mannschaften, die gut in Form sind", prognostizierte der gebürtige Nürnberger.

Wichtig sei es, dem Aufsteiger so entgegenzutreten, dass dessen Stärken auf dem Platz "nicht ganz so ersichtlich" werden und Fehler auszunutzen, welche Ulm den "Löwen" anbietet. "Wir wollen aus einer Balance heraus agieren. Mit heißem Herz und kühlem Kopf. Das wird für uns wichtig sein", sagte der Trainer auf Nachfrage von t-online.

Bei einem Sieg würde 1860 den Rückstand auf den SSV auf Relegationsplatz drei auf sieben Zähler verkürzen. Könnte da folglich noch einmal etwas in Richtung Aufstieg gehen? Der Trainer zumindest stapelt weiter tief. "Wir sind von den Punkten noch immer nicht da, wo wir sein wollen." Das primäre Ziel sei weiterhin, die nötigen Zähler zu sammeln, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. "Bis wir diese Punkte nicht haben, wird sich auch nichts ändern."

"Löwen" gewannen letztes Duell in München

Die Statistik spricht dabei vor der Partie vermeintlich ein wenig mehr für die "Spatzen". Die reisen als zweitbestes Auswärtsteam zum Elften der Heimtabelle. Wobei der Schein trügt. Denn während die Ulmer in der Fremde bislang 23 Punkte mitnehmen konnte, kommt der TSV auf ebenso viele Zähler vor heimischem Publikum. In den bisherigen 23 direkten Pflichtspielduellen beider Klubs haben die "Löwen" sogar klar die Nase vorn. Elf Siegen stehen sieben Niederlagen und fünf Remis entgegen.

Die vergangenen beiden Aufeinandertreffen entschieden allerdings die Schwaben jeweils zu Hause für sich. Zuletzt in der Hinrunde mit 1:0. Für die Fans der "Sechzger" dennoch kein Grund, auf die Euphoriebremse zu drücken. Denn: Die bis dato letzte Begegnung in München ging deutlich an den TSV: 4:1 lautete der Endstand am 21. August 1999 im Olympiastadion. Damals spielten beide Vereine noch in der Bundesliga.

Verwendete Quellen
  • Pressekonferenz des TSV 1860 München vor dem Spiel gegen den SSV Ulm am 1. März 2024
  • Eigene Recherchen
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