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Oktoberfest München 2021: Oberbürgermeister Reiter gegen eine "Wiesn light"

Entscheidung bis Juni  

Münchens Oberbürgermeister gegen eine "Wiesn light"

02.01.2021, 13:43 Uhr | dpa

Oktoberfest München 2021: Oberbürgermeister Reiter gegen eine "Wiesn light". Die leere Theresienwiese im Herbst 2020 (Archivbild): Im vergangenen Jahr war das Oktoberfest wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Für 2021 steht die Entscheidung noch aus. (Quelle: imago images/Overstreet)

Die leere Theresienwiese im Herbst 2020 (Archivbild): Im vergangenen Jahr war das Oktoberfest wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Für 2021 steht die Entscheidung noch aus. (Quelle: Overstreet/imago images)

Angesichts der Corona-Pandemie ist es weiter ungewiss, ob 2021 das Münchener Oktoberfest wieder stattfinden kann. "Eine Wiesn light wird's nicht geben", sagt OB Reiter. 

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hält ein Oktoberfest 2021 in abgespeckter Form mit Einlassbeschränkungen oder halb so vielen Tischen für undenkbar. "Ich kann mir keine Wiesn light vorstellen oder eine Wiesn, bei der ich Abstände einhalten soll", sagte der Kommunalpolitiker dem "Münchner Merkur" (Samstag) vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. "Eine Wiesn light wird's nicht geben", betonte Reiter.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) spricht (Archivbild): Er ist gegen eine "Wiesn light" 2021. (Quelle: dpa/Matthias Balk)Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) spricht (Archivbild): Er ist gegen eine "Wiesn light" 2021.

"Da kann ich gleich eine Wiesn mit Alkoholverbot machen". Erfahrungsgemäß hielten sich Menschen nach zünftigem Alkoholkonsum nicht mehr an Abstände. Eine abgespeckte Version würde zudem das Image und die Einmaligkeit des Oktoberfestes dauerhaft beschädigen. Da sei er sich mit Wirten, Brauereien und Schaustellern einig, erklärte Reiter der Zeitung.

Wegen der Corona-Pandemie war das Oktoberfest im vergangenen Jahr abgesagt worden. Ob es 2021 eine Wiesn gibt, ist offen. Die Entscheidung müsse aber spätestens im Juni fallen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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