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Kultur in München trotz Corona: An diesen Orten können Sie Kunst entdecken


An diesen Orten in München gibt es jetzt Kunst für alle

Von Kaja Godart

13.02.2021Lesedauer: 3 Min.
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"Ohne Kunst und Kultur wird's still": Dieses Schild hängt über dem Eingang des Museums Lichtspiele.
"Ohne Kunst und Kultur wird's still": Dieses Schild hängt über dem Eingang des Museums Lichtspiele. (Quelle: Kaja Godart)
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Museen und Galerien zu, Clubs und Konzerthallen dicht: Es sind rare Zeiten für Kunst und Kultur. Doch ganz verzichten muss man nicht, auch jetzt gibt es in der Stadt einiges zu entdecken – und zwar Corona-konform.

"Ohne Kunst und Kultur wird‘s still!" steht in großen Buchstaben über dem Eingang des Kinos Museum Lichtspiele an der Ludwigsbrücke. Der Lockdown hat die Münchner Kunst- und Kulturszene lahmgelegt, Theater, Kinos und Museen sind dicht. Aber es tut sich etwas in der Stadt – es entstehen neue Projekte, die man Corona-konform zu Fuß in der Stadt oder virtuell vom heimischen Sofa aus entdecken kann.

Die schwebende Brücke über der Isar

Wer die Widenmayerstraße entlanggeht, stößt kurz vor der Maximiliansbrücke auf eine Art halbe Holzbrücke, die hoch über der Isar schwebt und einen gänzlich neuen Blick auf den Fluss und die Schwindinsel gegenüber eröffnet. Mitten im Corona-Jahr 2020 wurde hier das begehbare Kunstwerk "Bridge Sprout" des japanischen Architekturbüros Bow-Wow aufgebaut und soll bis Ende 2021 bleiben.

Holzbrücke an der Isar: Sie wird auch als schwebende Brücke bezeichnet.
Holzbrücke an der Isar: Sie wird auch als schwebende Brücke bezeichnet. (Quelle: Kaja Godart)

Die Mini-Bavaria am Isar-Radweg

Ein Stück weiter, flussaufwärts, gibt es eine neue Bronzeplastik zu entdecken, eine kleine Variante der "Bavaria" (Ecke Corneliusbrücke/Erhardtstraße). Sie sieht der echten Statue auf der Theresienwiese zwar ähnlich, aber die Künstlerin Alicja Kwades wollte absichtlich kein genaues Abbild schaffen. Die Figur ist übrigens exakt genauso groß wie die Künstlerin selbst und noch bis Ende 2021 dort zu finden.

Die Lichtinstallationen im Kunstareal

Lust auf einen Abendspaziergang vor der Ausgangssperre? Dann sollten Sie unbedingt durch das Kunstareal spazieren. Die insgesamt 18 Museen, Kulturinstitutionen und Hochschulen – vom Museum Brandhorst, zu den Pinakotheken, bis zum Königsplatz – laden bis zum 14. Februar täglich von 17 bis 21 Uhr zu eindrucksvollen Lichtinstallationen und Videoprojektionen ein. Über die imposanten Fassaden der Staatlichen Antikensammlungen ziehen beispielsweise Bilder, Lichtstrahlen verbinden alle großen Häuser miteinander und auf die Außenwand des NS-Dokumentationszentrums werden Ausschnitte aus historischen Dokumenten projiziert.

Lichtinstallationen im Kunstareal: Bis Mitte Februar sind die Lichtinstallationen zu sehen.
Lichtinstallationen im Kunstareal: Bis Mitte Februar sind die Lichtinstallationen zu sehen. (Quelle: Kaja Godart)

Post-it-Aktion

An der Eingangstüre der Agentur Daylight, in der Zeppelinstraße, hängen alle paar Wochen wechselnde Fragen. Spaziergänger werden eingeladen, ihre Antworten auf ein Post-it zu schreiben. Die Antworten auf Fragen wie "Was würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?" oder "Was machst du als erstes, wenn Corona vorbei ist?" werden gesammelt und sollen mal zu einer kleinen Ausstellung werden.

Post-its hängen an einer Tür: Die Agentur Daylight bittet, besondere Fragen zu beantworten.
Post-its hängen an einer Tür: Die Agentur Daylight bittet, besondere Fragen zu beantworten. (Quelle: Kaja Godart)

Von zu Hause durch den Kunsttunnel

Im U-Bahn-Fußgängertunnel unter dem Odeonsplatz, dem sogenannten "Kunsttunnel", sind 13 Werke der Ausstellung "Sebastião Salgado. EXODUS" aus dem Kunstfoyer als große Plakate zu sehen. Man muss aber nicht hinfahren, sondern kann ganz gemütlich vom Sofa aus durch den virtuellen Kunsttunnel laufen.

Münchner Museen virtuell besuchen

Wenn die Besucher nicht in die Museen kommen können, kommen die Museen eben zu den Besuchern: Fast alle Münchner Museen zeigen ihre Ausstellungen und Werke auch online. Das Haus der Kunst bietet auf seiner Website digitale Rundgänge, Künstlerinterviews, Filme und Video-Tutorials. Das Münchner Stadtmuseum zeigt online Werke aus Bereichen wie Fotografie, Mode, Puppentheater oder Reklamekunst. Und das Deutsche Museum liefert neben virtuellen Führungen auch spannende Experimentierideen für zu Hause und regelmäßige Livestreams zu verschiedenen Themen, die anschließend auch auf dem YouTube-Kanal des Museums zu finden sind.

Das NS-Dokumentationszentrum: Die Münchner Museen haben ein digitales Programm auf die Beine gestellt.
Das NS-Dokumentationszentrum: Die Münchner Museen haben ein digitales Programm auf die Beine gestellt. (Quelle: Kaja Godart)
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Popkonzerte im Livestream

Schon lange warten Musikfans auf echte Konzerte. Um die Wartezeit zu überbrücken, hat der Milla Club im Glockenbachviertel "Telemilla" gegründet und bietet in diesem Winter viele Konzerte im Livestream an.

Kunstworkshops für zu Hause

Wer gerne selbst künstlerisch aktiv werden will: Neben einem großen Angebot der Volkshochschulen gibt es auf dem Onlineportal Musenkuss der Stadt München eine große Auswahl an verschiedenen Workshops, Tanzkursen, Kunstwerkstätten oder Mal-Tutorials für alle Altersstufen.

Münchner Opern und Theater ins Wohnzimmer holen

Die Münchner Theater- und Konzerthäuser weiten ihre Angebote an Onlinevorstellungen aus. Vom Gärtnerplatztheater gibt es im Februar Oper und Operette im Livestream. Wer flexibler sein will, findet etwa auf der Website der Bayerischen Staatsoper ein großes Video-on-Demand-Angebot mit Oper und Ballett für zu Hause und Liveübertragungen im StaatsoperTV. Es lohnt sich auch, bei den anderen Theatern der Stadt online vorbeizuschauen, etwa für Onlinekonzerte der Münchner Philharmoniker, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks oder für Online-Events der Kammerspiele.

Zwar ist es kulturell gerade etwas stiller in der Stadt, aber dank Angeboten wie diesen sind Kunst und Kultur noch längst nicht verstummt.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
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