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München: "Hängemattenbischoff" steht auf dem Marienplatz


Mit "Hängemattenbischoff"
Bündnis protestiert gegen "Missbrauchsvertuschung"

  • Marianne Max
Von Marianne Max

19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die Plastik "Der Hängemattenbischof" steht auf dem Marienplatz: Ein Protestbündnis aus verschiedenen Organisationen will am Mittwoch auf dem Marienplatz gegen die "Vertuschung von kirchlichem Missbrauch" demonstrieren.Vergrößern des Bildes
Die Plastik "Der Hängemattenbischof" steht auf dem Marienplatz: Ein Protestbündnis aus verschiedenen Organisationen will am Mittwoch auf dem Marienplatz gegen die "Vertuschung von kirchlichem Missbrauch" demonstrieren. (Quelle: Sven Hoppe/dpa-bilder)

Die Vorstellung des Gutachtens zum Missbrauch im Erzbistum München und Freising steht kurz bevor. Ein Protestbündnis hat dazu mehrere Versammlungen geplant – doch schon die erste könnte vorzeitig enden.

Einen Tag vor der Veröffentlichung des Gutachtens zum sexuellen Kindesmissbrauch im Erzbistum München und Freising am Donnerstag steht auf dem Münchner Marienplatz der "Hängemattenbischoff". "12 Jahre schonungslose Aufarbeitung der Missbrauchsfälle", steht auf der Plastik, mit der ein Bündnis aus mehreren Organisationen gegen die "Vertuschung von kirchlichem Missbrauch" demonstrieren will.

"Die Kirchenoberen können sich nicht dahinter verstecken, dass sie nichts gewusst hätten, dass die Verantwortlichkeit nicht klar geregelt und die Aktenführung lückenhaft gewesen wären", meint David Farago von der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), Leiter der Protestaktion.

Der Chef einer Diözese müsse "seinen Laden so organisieren, dass er davon Kenntnis erlangt und dann auch entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen". Aufgrund der vielen Berichte von Betroffenen könne man sagen, so Farago: "Wenn der Papst und auch seine Nachfolger es nicht gewusst haben, dann ist das überhaupt nur möglich, weil sie es nicht wissen wollten. Sie hätten sich Augen und Ohren zuhalten müssen, um heute ihre Unwissenheit vorschieben zu können".

München: Corona-Demonstrierende könnten Veranstalter zum Abbrechen zwingen

Das Protestbündnis plant mehrere Versammlungen im Zusammenhang mit der Präsentation des Gutachtens, das die Verantwortung für die Missbrauchsfälle im Erzbistum München und Freising klären soll. Der "Hängemattenbischoff" des Düsseldorfer Karnevalswagenbauers Jacques Tilly soll sie dabei begleiten. Am Mittwoch beginnt die Protestaktion auf dem Marienplatz. An den darauffolgenden Tagen soll sie ebenfalls von 10 bis 20 Uhr stattfinden – am Donnerstag vor dem Haus der Bayerischen Wirtschaft und am Freitag am Stachus.

Am Mittwoch könnte die Veranstaltung nun schon eher enden. Wie die Polizei München auf Twitter erklärte, habe man dem Protestbündnis empfohlen, die Versammlung schon gegen 18 Uhr zu beenden, da am Abend damit gerechnet werden müsse, dass sich erneut Impfgegner zu illegalen Demonstrationszügen, getarnt als Corona-"Spaziergänge", zusammenfinden.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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