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Trotz Tankrabatt: Tanken in München bleibt teuer


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"Die politische Absicht hinter diesem Rabatt ist verpufft"

Von t-online, Jel

30.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Auto wird betankt (Symbolfoto): Am Mittwoch kostet der Liter Benzin im Durchschnitt 2,20 Euro.
Auto wird betankt (Symbolfoto): Am Mittwoch kostet der Liter Benzin im Durchschnitt 2,20 Euro. (Quelle: Rolf Poss/imago-images-bilder)
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Der Tankrabatt zum 1. Juni soll die Steuerzahler entlasten. Doch wer die Preistafeln in München beobachtet, weiß, die Preise sind in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Wer am 1. Juni günstig tanken will, wird enttäuscht werden.

Der bundesweite Tankrabatt soll Sprit günstiger machen. Gerade wird dieser aber teurer. So teuer, dass von dem Rabatt am Ende womöglich nichts mehr bei den Bürgern ankommt. Besonders in den Tagen vor dem Start des Rabatts am 1. Juni, sind die Preise an den Tankstellen in München deutlich gestiegen. Am Mittwoch kostet ein Liter Benzin im Schnitt 2,20 Euro in München.

Der ADAC fordert von den Mineralölkonzernen, dass sie den Rabatt eins zu eins an die Autofahrer weitergeben. Und betont, er werde die Preise nach Start des Rabatts genau beobachten. Herbert Rabl vom Tankstellen-Interessensverband bezweifelt die Wirkung des Rabatts.

München: Tankrabatt verpufft

"Die komplette politische Absicht hinter diesem Rabatt ist verpufft", sagt er. "Die Mineralölkonzerne machen sich im Schatten des Krieges die Taschen voll." Währenddessen würden Tankstellenpächter, die von den Preisvorgaben der großen Konzerne abhängig seien, von frustrierten Autofahren beschimpft. "Da ist die Politik gutgläubig ins Messer der hinterhältigen Mineralölunternehmen gelaufen", sagt Rabl.

Er macht sich keine Sorgen um die Situation an Tankstellen am 1. Juni. Ja, da werde mehr los sein, vermutet Rabl. Obwohl der ADAC bereits aufklärt, dass der Rabatt am 1. Juni noch nicht an der Zapfsäule ankommt. Das dauere ein paar Tage, sagt der Verband.

Rabl macht sich Sorgen um den 1. September. Denn dann, befürchtet er, wird es erst richtig teuer. Die Konzerne werden dann unter dem Vorwand des wegfallenden Rabatts nochmal die Preise anziehen, so Rabl. Obwohl der Rabatt ja gar nicht wirklich ankommt, dadurch dass sie Preise vor dem 1. Juni schon deutlich gestiegen sind. Und das Bemerkenswerte: Die Verbraucher zahlen es. "Alle regen sich auf und fahren trotzdem weiter mit dem Auto."

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Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Herbert Rabl vom Tankstellen-Interessensverband am 30.5.
  • Gespräch mit Pressesprecherin des ADAC am 30.05.
  • Vergleichsportal Clever tanken
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Von Christof Paulus
  • Meike Kreil
Von Meike Kreil
ADACBenzin

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