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Kobe Bryant: Deutsche Basketball-Spieler sind schockiert – das sagen sie!


Nach tödlichem Unfall  

So trauern die BBL-Stars um Kobe Bryant

27.01.2020, 18:26 Uhr
 (Quelle: imago images / ZUMA Press)
Die spektakulärsten NBA-Momente von Kobe Bryant

Basketball-Superstar Kobe Bryant verstarb bei einem Hubschrauberabsturz. Während seiner aktiven Zeit sorgte er für zahlreiche spektakuläre Szenen in der NBA. (Quelle: Perform/ePlayer)

Im Video: Das sind die spektakulärsten NBA-Momente von Kobe Bryant. (Quelle: Perform/ePlayer)


Gestern Abend schockierte die Todesmeldung der NBA-Ikone Kobe Bryant die Welt. Auch die Spieler der deutschen Basketball-Bundesligisten zeigen sich bestürzt.

Kobe Bryant ist tot. Diese Nachricht lähmt die Sportwelt immer noch. Am gestrigen Sonntagvormittag Ortszeit stürzte der Privathelikopter des fünffachen NBA-Champions, zweifachen Olympiasiegers und vierfachen Vaters in den Hügeln der kalifornischen Ortschaft Calabasas ab. An Bord waren auch Bryants 13-jährige Tochter Gianna und sieben weitere Personen. Sie alle verloren in der Tragödie ihr Leben.

Auch die deutsche Basketball-Bundesliga und ihre Spieler befinden sich im Schockzustand. Für viele BBL-Stars war Bryant ein Idol, ein Vorbild, für einige wenige sogar Teamkollege. t-online.de hat die emotionalen Stimmen der Bundesliga-Profis zusammengetragen.

Elias Harris (Brose Bamberg)

Elias Harris: Der Forward Brose Bambergs war eine Saison lang Teamkollege von Kobe Bryant. (Quelle: imago images/Manngold)Elias Harris: Der Forward Brose Bambergs war eine Saison lang Teamkollege von Kobe Bryant. (Quelle: Manngold/imago images)

"Ich war schockiert und wollte es nicht wahrhaben. Auch heute noch fühlt es sich surreal an, aber ist wahr. Es ist ein Riesenschock für die Basketballwelt, besonders für die Generation, die mit Kobe Bryant aufgewachsen ist. Es sind Kindheitserinnerungen, die hochkommen, wenn ich an ihn denke – wie ich sein Spiel früher imitiert habe. Er ist viel zu früh von uns gegangen.

Ich habe mit ihm 2013 bei den Lakers zusammengespielt und kann sagen, dass er genau das Gegenteil des unnahbaren Egomanen war, als der er oft gesehen wurde. Er hat die jungen Spieler integriert und ihnen immer Tipps gegeben. An seiner Moral konnten wir uns heranhangeln. Für mich war es eine Riesenbereicherung, so früh in meiner Karriere, mit meinem Idol zusammenspielen zu dürfen.

Seine Arbeitseinstellung war unglaublich. Er war eine Maschine. Als Rookie war ich bei den Lakers immer früh im Kraftraum. Ich dachte, es ist sinnvoll, wenn ich schon um acht Uhr morgens vor allen anderen Kollegen dort aufkreuze. Aber als ich dort ankam, stand Kobe dort jedes Mal bereits völlig nassgeschwitzt vor mir."

Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg)

Rickey Paulding: Der Oldenburg-Star erinnert sich an Kobe Bryants unglaublichen Wettkampfgeist. (Quelle: imago images/Manngold)Rickey Paulding: Der Oldenburg-Star erinnert sich an Kobe Bryants unglaublichen Wettkampfgeist. (Quelle: Manngold/imago images)

"Kobe Bryant war ein großartiges, einmaliges Talent. Er verstand es, dieses Talent mit scharfem Verstand, mit ausgeprägtem Wettkampfgeist und mit einem starken Fokus auf den Erfolg zu kombinieren. Er hat in seiner Karriere unglaublich viel erreicht. Er hat so viele Menschen auf der ganzen Welt als Botschafter des Basketballspiels berührt. Woran ich mich am meisten erinnern werde, ist sein unglaublicher und unerbittlicher Wille zu gewinnen und seine Liebe zum Spiel! Ich schätze mich sehr glücklich und dankbar, dass es mir vergönnt war, Kobes gesamte Karriere verfolgen zu dürfen. Sein Erbe wird für immer weiterleben. Kobe wird unendlich vermisst werden."

Richard Freudenberg (Fraport Skyliners Frankfurt)

Richard Freudenberg: Das Skyliners-Talent erinnert sich an seinen privaten Moment mit Kobe Bryant. (Quelle: imago images/Kessler-Sportfotografie)Richard Freudenberg: Das Skyliners-Talent erinnert sich an seinen privaten Moment mit Kobe Bryant. (Quelle: Kessler-Sportfotografie/imago images)

"Ich bin aufgewachsen als Boston-Celtics-Fan und hatte daher am Anfang eine gewisse Hass-Liebe zu Kobe Bryant – einfach weil er so gut war, er aber für den großen Rivalen, die Los Angeles Lakers, gespielt hat. Je älter ich wurde, umso mehr ist Kobe zu einem Idol und Vorbild für mich geworden. Einfach durch seine unglaubliche Arbeitseinstellung und wie er Basketball gelebt und wahrgenommen hat. Ich denke, dass er für jeden Basketballer die Ikone in Sachen Arbeit und Vorbereitung war.

Ich habe ihn 2016 tatsächlich auch mal getroffen und konnte da mit ihm ein Foto machen und ihm die Hand schütteln. Diese Hand habe ich dann ein paar Tage nicht gewaschen. Ich denke, das zeigt schon sehr deutlich, welchen Stellenwert er für mich hatte. Ich bin einfach nur traurig und es macht einem wieder bewusst, wie schnell und unvorhergesehen so etwas passieren kann."

Akeem Vargas (Fraport Skyliners Frankfurt)

Akeem Vargas: Für den Frankfurter Guard ist Kobe Bryant der größte Basketballer aller Zeiten. (Quelle: imago images/Kessler-Sportfotografie)Akeem Vargas: Für den Frankfurter Guard ist Kobe Bryant der größte Basketballer aller Zeiten. (Quelle: Kessler-Sportfotografie/imago images)

"Ich habe die News auf unserem Rückweg vom Auswärtsspiel in Vechta erfahren. Am Anfang dachten wir alle noch, dass es Fake News waren. Nach und nach hat sich dann herausgestellt, dass es doch wahr ist. Das waren schockierende Nachrichten.

Kobe Bryant hatte für mich eine unglaublich große Bedeutung. Ich bin riesiger Kobe-Fan, war ich schon immer. Für mich ist er der beste Basketballer aller Zeiten, noch vor Michael Jordan. Einfach weil ich mit ihm groß geworden bin. Er war der Grund, warum ich in der Jugend mit 14 Jahren die Trikotnummer Acht haben wollte.

Man darf bei ihm nie vergessen, wie er das Spiel nicht nur in den USA verändert und beeinflusst hat, sondern eben auch weltweit. Jeder kleine Junge, der auf dem Freiplatz einen verrückten Wurf trifft, ruft heute 'Kobe'. Er hatte für den Basketball einfach unglaubliche Bedeutung.

Ich habe mir immer seine Arbeitseinstellung, seine 'Mamba-Mentality' zum Vorbild genommen. Ich bin damals um 04:30 Uhr morgens aufgestanden, um sein letztes Spiel zu schauen. Ich hatte Tränen in den Augen, als er zum letzten Mal vom Parkett gegangen ist und im letzten Spiel noch mal 60 Punkte aufgelegt hat.“

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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