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Großer Preis von Brasilien: São Paulo will Umzug des Formel-1-Rennens verhindern

Großer Preis von Brasilien  

São Paulo will Umzug des Formel-1-Rennens verhindern

09.05.2019, 10:41 Uhr | dpa

Großer Preis von Brasilien: São Paulo will Umzug des Formel-1-Rennens verhindern. São Paulo bemüht sich um eine Verlängerung des Formel-1-Vertrages.

São Paulo bemüht sich um eine Verlängerung des Formel-1-Vertrages. Foto: Nelson Antoine/AP. (Quelle: dpa)

São Paulo (dpa) - Die brasilianische Metropole São Paulo wehrt sich gegen den angekündigten Umzug des Formel-1-Rennens nach Rio de Janeiro.

Es gebe einen bis Dezember 2020 gültigen Vertrag für die Ausrichtung des Grand Prix von Brasilien, heißt es in einer verbreiteten gemeinsamen Erklärung der Stadt und des Bundesstaates São Paulo. Seit vorigem November arbeite die Stadt an der Erneuerung des Vertrages ab 2021. "Das Rathaus von São Paulo und die Regierung des Staates São Paulo kennen kein Hindernis, das der Erneuerung des Vertrages entgegenstehen könnte", hieß es in dem Kommuniqué.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte laut Medienberichten gesagt, der Große Preis von Brasilien solle schon nächstes Jahr in Rio stattfinden. Mit dem Gouverneur des Staates Rio de Janeiro, Wilson Witzel, und Bürgermeister Marcelo Crivella unterzeichnete er ein Kooperationsabkommen. In der Stadt am Zuckerhut soll in nur sechs bis sieben Monaten eine privat finanzierte Rennstrecke gebaut werden, die den Namen des 1994 tödlich verunglückten brasilianischen Rennfahrers und dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna tragen werde.

In Rio de Janeiro, der nach São Paulo größten Stadt Brasiliens, wurden bis 1989 Formel-1-Rennen gefahren, seit 1990 fanden sie nur noch in São Paulo statt. In diesem Jahr wird der Große Preis von Brasilien vom 15. bis 17. November ausgetragen. Nach dem laufenden Vertrag würde er auch 2020 noch in São Paulo stattfinden. In einem Tweet stellte Bolsonaro es so dar, dass die Formel 1 ohne die Entscheidung für Rio de Janeiro Brasilien verlassen hätte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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