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Ecclestone ├╝ber Hamiltons Ritterschlag: Nicht verdient

Von dpa
Aktualisiert am 15.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Ecclestone kritisiert die Auszeichnung des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters.
Ecclestone kritisiert die Auszeichnung des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters. (Quelle: Nick Ansell/PA Wire/dpa./dpa)
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London (dpa) - Der einstige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone h├Ąlt nichts vom Ritterschlag f├╝r den siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton.

"Ich denke nicht, dass viele Personen, die zum Ritter geschlagen wurden oder diese Auszeichnung erhalten haben, sie auch verdienen. Denn diese Ritterschaft gibt es schon viele Jahre - f├╝r diejenigen, die etwas f├╝r das Land getan haben", sagte der 91-j├Ąhrige Brite RTL/ntv.

Hamilton darf sich seit Mittwoch offiziell Sir Lewis nennen. Der 36 Jahre alte Mercedes-Pilot, der am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi knapp seinen achten WM-Titel verpasst hatte, wurde auf Schloss Windsor von Thronfolger Prinz Charles zum Ritter geschlagen.

Nach Ansicht von Ecclestone reichen Hamiltons sportliche Leistungen und dessen karitatives Engagement nicht, um diese Ehre zu verdienen. Die Personen, die heute zu Rittern geschlagen w├╝rden, w├╝rden alle nur eine Menge Geld machen und spendeten es auch an Wohlt├Ątigkeitsorganisationen "aber sie haben nichts f├╝r das Land spezifisch geleistet", meinte er.

Ecclestone kritisierte bei RTL/ntv Hamiltons Teamchef Toto Wolff wegen der Mercedes-Proteste beim Saisonfinale am Sonntag in Abu Dhabi. "Wahrscheinlich waren auch andere Teammitglieder sauer, aber er hat es als Einziger gezeigt", sagte Ecclestone ├╝ber den ├ľsterreicher Wolff. "Wenn Mercedes die WM nicht nachtr├Ąglich gewinnen sollte, sollte er zumindest einen Oscar f├╝rs Schauspielern bekommen, weil er das hervorragend gemacht hat."

In der kontroversen Schlussphase mit einer sp├Ąten Safety-Car-Phase hatte Red-Bull-Pilot Max Verstappen auf der letzten Runde Hamilton noch ├╝berholt, nachdem dieser lange wie der sichere Weltmeister ausgesehen hatte. Mercedes legte unmittelbar nach Rennende zweimal Protest ein - beide wurden abgewiesen. Mercedes hat bis Donnerstag Zeit, um in Berufung zu gehen.

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