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2. Liga: Union Berlin springt auf Platz drei – Fürth verschießt zwei Elfmeter


2. Liga  

Union springt auf Platz drei – Fürth verschießt zwei Elfmeter

09.02.2019, 15:15 Uhr | dpa

2. Liga: Union Berlin springt auf Platz drei – Fürth verschießt zwei Elfmeter. Jubel bei Sebastian Andersson (M.): Der Polter-Ersatz brachte Union Berlin gegen Sandhausen auf die Siegerstraße. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Jubel bei Sebastian Andersson (M.): Der Polter-Ersatz brachte Union Berlin gegen Sandhausen auf die Siegerstraße. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Union Berlin nutzt die Niederlage des FC St. Pauli und holt sich durch einen Sieg gegen Sandhausen Rang drei zurück. Ein Fürther bringt das Kunststück fertig, gleich zweimal vom Punkt zu scheitern.

Der 1. FC Union Berlin hat den dritten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga zurückerobert. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer besiegte am 21. Spieltag den Tabellenvorletzten SV Sandhausen mit 2:0 (1:0) und verdrängte den FC St. Pauli vom Relegationsplatz. Vor 19.542 Zuschauern im Stadion an der Alten Försterei erzielten am Samstag Sebastian Andersson (11.) und Akaki Gogia (87.) die Treffer für die Berliner.

Union musste auf Manuel Schmiedebach, der seine fünfte Gelbe Karte bei der 2:3-Niederlage auf St. Pauli kassiert hatte, sowie auf den verletzten Stürmer Sebastian Polter verzichten. Beim Tabellenvorletzten fehlten die gelbgesperrten Rurik Gislason und Philipp Förster. Polter-Ersatz Andersson stellte bereits in der elften Minute seine Effizienz unter Beweis. Nach einer Ecke konnte Sandhausens Torhüter Marc Schuhen den Kopfball von Florian Hübner nur zur Seite abklatschen, von wo aus Andersson den Ball unter die Latte köpfte.

Sandhausen kam erst in der 65. Minute erstmals gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Doch der freistehende Fabian Schleusener traf den Ball nach Flanke des ehemaligen HSV-Profis Dennis Diekmeier nicht richtig und verzog aus sieben Metern. Es blieb die einzige nennenswerte Chance der Sandhausener, dagegen machte Gogia drei Minuten vor Schluss alles klar.

Paderborn mischt weiter oben mit

Aufsteiger SC Paderborn mischt im Aufstiegsrennen weiter mit. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart gewann am Samstag 2:1 (2:0) das Verfolgerduell beim VfL Bochum und liegt nach dem dritten Sieg im vierten Rückrundenspiel mit nunmehr 34 Punkten knapp hinter den Aufstiegsrängen. Drei Zähler sind es für Paderborn zum Relegationsrang drei, fünf zum Zweiten 1. FC Köln. Der VfL Bochum (30 Punkte) musste die zweite Niederlage in Folge hinnehmen und liegt auf Platz acht.

Die mit Köln stärkste Offensive der Liga, die vor einer Woche beim 6:0 gegen Fürth geglänzt hatte, schlug vor 16 033 Zuschauern bereits nach 33 Sekunden zu. Ben Zolinski war nach einer für Bochum unglücklichen Szene vor dem eigenen Strafraum mit einem Distanzschuss aus 17 Metern erfolgreich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte nutzte Sven Michel ein katastrophales Rückspiel von Bochums Dominik Baumgartner zum 2:0 (45.+1). Elf Minuten vor dem Ende traf für Bochum Lukas Hinterseer zum 1:2 (79.).

Fürth verschießt zwei Elfmeter – und siegt trotzdem

Ein umstrittener Foulelfmeter hat Stefan Leitl einen erfolgreichen Einstand als Trainer der SpVgg Greuther Fürther beschert. Mittelstürmer Daniel Keita-Ruel sorgte am Samstag mit einem im Nachschuss verwandelten Strafstoß in der 86. Spielminute für das 1:0 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten MSV Duisburg. Der Fürther Mittelstürmer scheiterte vor 8635 Zuschauern im Fürther Ronhof in der Nachspielzeit mit einem weiteren Elfmeter am starken MSV-Torwart Felix Wiedwald. Duisburgs Verteidiger Enis Hajri sah nach einem groben Foulspiel zudem noch die Rote Karte (90.+3).

Die Fürther verdienten sich im ersten Spiel nach der Trennung von Leitl-Vorgänger Damir Buric den Dreier nach zuvor sechs sieglosen und torlosen Partien mit ihrem Siegeswillen bis zum Ende. Sie hatten schon vor der turbulenten Endphase die besseren Torchancen gehabt.

Glücklich war jedoch der erste Elfmeterpfiff, als Hajri den Fürther Angreifer Julian Green leicht von hinten im Strafraum touchierte. Unstittig war dagegen der zweite Strafstoß, den Kevin Wolze mit einem Handspiel verschuldete. Wieder hielt der starke Wiedwald. In der Tabelle vergrößerten die Fürther den Vorsprung auf den Vorletzten Duisburg auf elf Punkte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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