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Trainer Keller w├╝nscht Ex-Club Union den Aufstieg

Von dpa
Aktualisiert am 07.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Jens Keller trainiert jetzt den FC Ingolstadt.
Jens Keller trainiert jetzt den FC Ingolstadt. (Quelle: Armin Weigel./dpa)
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Berlin (dpa) ÔÇô F├╝r Jens Keller wird es eine besondere Begegnung im Stadion an der Alten F├Ârsterei. Gerade einmal 15 Monate sind seit dem unerwarteten Abschied beim damaligen Tabellenvierten 1. FC Union Berlin vergangen.

Dass ├╝ber die Gr├╝nde der Entlassung auch heute noch spekuliert wird, schert den Trainer nicht mehr. "Ich freue mich auf das Spiel, die Alte F├Ârsterei und die Leute", sagte Keller vor dem Gastspiels seines neuen Vereins FC Ingolstadt am Freitag (18.30 Uhr) in Berlin. "Ich habe noch den einen oder andern guten Kontakt. Mein Verh├Ąltnis zu den Fans war gut."

Revanche-Gel├╝ste sollen f├╝r den 48-J├Ąhrigen keine Rolle spielen. Im Fu├čball gebe es Dinge, die man nicht immer verstehen, sie aber akzeptieren m├╝sse, bemerkte Keller, ohne Einzelheiten nennen zu wollen.

Keller hat zwischen Sommer 2016 und Dezember 2017 durchaus positive Spuren in K├Âpenick hinterlassen. 2016/17 verfehlte er knapp die Aufstiegsr├Ąnge. Rang vier und 60 Punkte sind bis heute Bestmarken in Unions Zweitliga-Historie. 2017/18 war der geb├╝rtige Schwabe mit seinem Assistenten Henrik Pedersen erneut auf Aufstiegskurs. Trotz der 1:2-Niederlage beim VfL Bochum am 16. Spieltag fehlten den Eisernen nur drei Z├Ąhler zu Position drei. Und doch zog der Verein einen Tag sp├Ąter f├╝r die ├ľffentlichkeit v├Âllig ├╝berraschend die Rei├čleine. Keller und Pedersen mussten gehen.

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"Das ist abgehakt. Ich habe genug Zeit gehabt, das zu verarbeiten. Ich bin jetzt in Ingolstadt. Es ist alles gut", sagte Keller vor seiner R├╝ckkehr: "Es geht nicht um Rache. Die Motivation ist, dass wir in unserer Situation um wichtige drei Punkte k├Ąmpfen."

Union hatte stets sportliche Gr├╝nde f├╝r Kellers Abschied angef├╝hrt ÔÇô angesichts der Ausgangsposition im Aufstiegskampf nicht f├╝r jeden nachvollziehbar. Nachdem die Mannschaft unter Keller-Nachfolger Andr├ę Hofschneider zun├Ąchst im Abstiegskampf versunken war und mit Ach und Krach Achter geworden war, haben sich die Berliner unter dem im Sommer 2018 verpflichteten Urs Fischer wieder zum Aufstiegskandidaten entwickelt.

Vor allem zu Hause sind die Berliner eine Macht und seit 19 Heimspielen in Folge ungeschlagen. "Der Kader ist gut. Union spielt sehr konstant. Es gab bisher noch keinen Einbruch. Bis auf das Spiel gegen uns darf Union sehr erfolgreich weiterspielen", erkl├Ąrte Keller: "F├╝r den Verein, das Umfeld und die Fans w├╝rde ich mich freuen, wenn Union der Aufstieg gelingt."

Das Lob an den aktuellen Gegner wird von einzelnen Profis, die schon unter Keller trainiert haben, zur├╝ckgegeben. Als sehr guten Typen, mit dem er gerne zusammengearbeitet habe, beschreibt Felix Kroos seinen fr├╝heren ├ťbungsleiter, mit dem er auch noch nach dessen Entlassung in Kontakt geblieben war. Auch Akaki Gogia freut sich auf das Wiedersehen. Er m├Âchte allerdings erst nach dem Spiel Kontakt zu Keller aufnehmen.

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