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Bundesliga: Dynamo in Quarantäne – DFL-Chef hält trotzdem an Ligastart fest


"Ändern nicht das Ziel"
Trotz Dresden-Schock: DFL-Boss Seifert hält an Ligastart fest

Von dpa
Aktualisiert am 10.05.2020Lesedauer: 1 Min.
Seifert: Der DFL-Boss sieht den Liga-Start trotz der Dresden-Quarantäne nicht gefährdet.Vergrößern des BildesSeifert: Der DFL-Boss sieht den Liga-Start trotz der Dresden-Quarantäne nicht gefährdet. (Quelle: Christian Hoffmann/imago-images-bilder)
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Drei Profis von Dynamo Dresden haben das Coronavirus, das gesamte Team muss in Quarantäne. Der Ligabetrieb soll trotzdem starten, sagt Christian Seifert.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hält am Neustart der 1. und 2. Bundesliga in einer Woche fest, trotz der Quarantäne für die komplette Mannschaft von Zweitligist Dynamo Dresden. "Wir ändern momentan nicht das Ziel, sondern nur die Pläne", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Samstag im "aktuellen Sportstudio" des ZDF. Das Ziel sei, die Saison zu Ende zu bringen. Die Quarantäne für Dynamo sei im Moment kein Grund, die Fortführung der 2. Liga infrage zu stellen.

Dresden: Gesundheitsamt verhängt 14-tägige Quarantäne

Er selbst habe am Nachmittag davon erfahren, dass bei dem sächsischen Klub bei der dritten Testreihe zwei weitere Profis positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Bei der ersten Testreihe hatte es einen positiven Befund gegeben. Das zuständige Gesundheitsamt in Dresden verordnete daraufhin eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Damit kann der Tabellenletzte Dynamo Dresden weder auswärts am 17. Mai gegen Hannover 96 antreten, noch am darauffolgenden Wochenende Greuther Fürth im heimischen Stadion empfangen.

Das Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs, die in einer Woche erfolgen soll, sah nur eine Quarantäne für den positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Spieler vor. Seifert bekräftige im ZDF, dass man immer betont habe, dass die die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden würden.

Es sei auch hypothetisch, darüber zu sprechen, was passiere, wenn es auch noch in andere Städten oder bei anderen Mannschaften vorkomme. Er interpretiere das auch nicht als Rückschlag. "Es war völlig klar, dass das passieren konnte", sagte Seifert.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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