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2. Bundesliga: Hannover-Trainer Kenan Kocak nach Niederlage vor dem Aus

2. Bundesliga am Sonntag  

Hannover-Trainer nach Niederlage vor dem Aus

11.04.2021, 16:41 Uhr | t-online, sid

2. Bundesliga: Hannover-Trainer Kenan Kocak nach Niederlage vor dem Aus. Kenan Kocak: Der Trainer von Hannover 96 ist seit November 2019 im Amt. (Quelle: imago images/Joachim Sielski)

Kenan Kocak: Der Trainer von Hannover 96 ist seit November 2019 im Amt. (Quelle: Joachim Sielski/imago images)

Gegen Heidenheim war Hannovers Trainer Kenan Kocak zum Siegen verdammt. Doch sein Team ging zu Hause leer aus. Auch im Parallelspiel kassierte Gastgeber Osnabrück eine bittere Klatsche.

Hannover 96 hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim mit 1:3 verloren. Damit steht Trainer nach sieben sieglosen Spielen in Serie vor dem Aus. Die ambitionierten Niedersachsen stehen inzwischen auf Tabellenplatz elf.

In den Parallelspielen gab es mehrere Überraschungen. Besonders das Ergebnis in Osnabrück mischt den Abstiegskampf auf. 0:4 verloren die Lila-Weißen zu Hause gegen Eintracht Braunschweig. Schlusslicht Würzburg rettete nach Rückstand gegen Nürnberg noch ein 1:1 und hat damit weiter (geringe) Chancen auf den Klassenerhalt. Alle Spiele im Überblick:

Hannover 96 – 1. FC Heidenheim

Hannover 96 versinkt immer tiefer in der Krise. Die Niedersachsen unterlagen am 28. Spieltag 1:3 (0:1) gegen den 1. FC Heidenheim und warten damit seit sieben Partien auf einen Sieg. Die Luft für Trainer Kenan Kocak beim enttäuschenden Aufstiegsanwärter wird dünner.

Marnon Busch (43.), Robert Leipertz (75.) und Stefan Schimmer (79.) hielten mit ihren Treffern die Aufstiegshoffnung der Heidenheimer am Leben. Florent Muslija (51.) war für Hannover erfolgreich.

Beim Geisterspiel in Hannover gelang beiden Mannschaften in der Offensive kaum etwas. Bis Mitte der ersten Hälfte war die Partie total zerfahren, Torchancen gab es kaum. Das änderte sich in der 27. Minute, als 96-Kapitän Marvin Ducksch freistehend das fast leere Tor nicht traf. Besser machte es Busch bei seinem fulminanten Distanzschuss kurz vor der Pause. Es war das erste Saisontor des Außenverteidigers.

Zu Beginn des Durchgangs gelang Muslija ein ähnlich sehenswerter Treffer, danach drängte Hannover auf das zweite Tor. Ein vermeintlicher Treffer von Genki Haraguchi wurde nach Videobeweis wegen einer Abseitsposition im Vorfeld zurückgenommen (61.) - was zu großem Ärger bei den Gastgebern führte. Wenig später trafen Leipertz und Schimmer auf der Gegenseite.

VfL Osnabrück – Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig hat im Niedersachsen-Duell beim VfL Osnabrück ein Ausrufezeichen gesetzt und seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison gefeiert. Das Team des nach Corona-Erkrankung zurückgekehrten Trainers Daniel Meyer schlug den Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt mit 4:0 (1:0) und schob sich vorerst an den bislang punktgleichen Lila-Weißen vorbei auf den rettenden Rang 15.

Für Braunschweig, das ein Spiel mehr als der Konkurrent absolviert hat, schnürten Suleiman Abdullahi (11., 55.) und Kapitän Martin Kobylanski (51./Foulelfmeter, 66.) Doppelpacks. Die Gastgeber erwischten einen schwachen Tag und waren bei ihren Chancen nicht zielstrebig genug: Bashkim Ajdini (4.) traf nur den Pfosten und Christian Santos scheiterte an Keeper Jasmin Fejzic (42.).

Würzburger Kickers – 1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg hat im Frankenderby bei Schlusslicht Würzburger Kickers einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt verpasst. Der Club kam bei den Kickers trotz langer Führung nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, hat aber weiter einen komfortablen Vorsprung zu den Abstiegsrängen.

Für Würzburg, das am Donnerstag unter Interimstrainer Ralf Santelli noch 2:1 in Hannover gewonnen hatte, schwinden dagegen die Hoffnungen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bei einem Spiel mehr als die Konkurrenz sechs Punkte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen SID, dpa

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