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Joshua Kimmich: Bayern-Star in ZDF-Doku den Tränen nahe


Zwischen den Fronten der Impfdebatte
Kimmich-Doku zeigt seine ganze Verzweiflung

Von t-online, pmi

Aktualisiert am 21.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 1023220378Vergrößern des BildesWeil er sich nicht gegen Corona impfen lassen wollte, wurde Joshua Kimmich plötzlich vom Hoffnungsträger zum Buhmann. (Quelle: IMAGO/imago)
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In einer neuen Langzeit-Dokumentation gibt Joshua Kimmich tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Als es um seine Impf-Kontroverse geht, wird er emotional.

"Wenn du da keine Familie hast, kannst du zerbrechen, klar." Mit Sätzen wie diesen schaut Joshua Kimmich in der jetzt erschienenen ZDF-Dokumentation "Anführer und Antreiber" auf die schwierigste Phase seiner Karriere, seines Lebens zurück und kämpft dabei mit den Tränen.

Kimmich war im Herbst 2021 ins Zentrum der weltweit tobenden Impfdebatte geraten. Der damals 26-Jährige hatte Bedenken öffentlich gemacht, fühlte sich über mögliche Langzeitfolgen der Impfung nicht genügend aufgeklärt und traute sich und seinem fitten Körper zu, mit jeder Infektion zurechtzukommen. Für diese Haltung geriet er unter Druck, öffentlich wie privat.

"Das ist brutal"

In der ZDF-Dokumentation von Jan Mendelin spricht er über diese Phase seines Lebens: "Das war echt eine brutale Zeit. Wenn du selbst Freunde hast, die einem sagen: Wenn man sich hätte impfen lassen, wären weniger..." Kimmichs Stimme stockt, er ringt um Fassung. "Also ein Kumpel sagt mir, dass weniger Menschen gestorben wären, wenn ich mich hätte impfen lassen. Das ist brutal."

Auch von seinem Verein fühlte und fühlt sich Kimmich, bis dato ein verdienter Bayern-Spieler und -Hoffnungsträger, in diesen Wochen und Monaten im Stich gelassen: "Da war die erste Talfahrt, da habe ich gemerkt, wie der Verein reagiert hat und bin dementsprechend enttäuscht und auch getroffen."

Vertrauen in den FC Bayern erschüttert

Er spricht von einem Vertrauensgefühl dem Verein gegenüber, das kaputtgegangen sei: "Ich weiß nie, was an die Öffentlichkeit kommt, wenn ich mit dem einen oder anderen spreche. Ist auch nicht so, dass das Vertrauen über ein, zwei Gespräche wieder aufgebaut werden kann."

Zweimal musste Kimmich als ungeimpfte Kontaktperson in Quarantäne und bekam währenddessen sein Gehalt von den Bayern gestrichen, einmal fing er sich das Virus selbst ein und musste aufgrund von "Infiltrationen in der Lunge" einige Zeit aussetzen. Schließlich kündigte er an, sich doch noch impfen zu lassen.

Verwendete Quellen
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