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Drei Thesen zum Bundesliga-Start: Der BVB kämpft gegen ein altes Problem


Nicht schon wieder

Von Benjamin Zurmühl

Aktualisiert am 08.08.2022Lesedauer: 3 Min.
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Karim Adeyemi: Der Nationalspieler musste verletzt ausgewechselt werden.
Karim Adeyemi: Der Nationalspieler musste verletzt ausgewechselt werden. (Quelle: IMAGO/osnapix)
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Der erste Bundesliga-Spieltag ist vorbei. Es gab viele Tore und einige Überraschungen – sowohl positive als auch negative.

Der FC Bayern ist Tabellenführer und der Berliner Stadtmeister kommt mal wieder aus Köpenick: In einigen Punkten schrieb der erste Bundesliga-Spieltag die Geschichte der letzten Saison fort. Doch es gab auch einige Überraschungen. Leipzig schwächelte in Stuttgart, Wolfsburg enttäuschte gegen Aufsteiger Werder und Freiburg schoss Augsburg gleich mit 4:0 ab. Einige der Spiele verdienen eine nähere Betrachtung. Drei Beobachtungen zum ersten Spieltag:

1. Der BVB kämpft gegen ein altbekanntes Problem

Salih Özcan, Niklas Süle, Tom Rothe, Jamie Bynoe-Gittens, Sébastien Haller: Die Liste der Spieler, die beim BVB zum Saisonstart verletzungsbedingt fehlten, war verhältnismäßig lang. Während bei anderen Teams maximal ein oder zwei Spieler den Auftakt verpassten, musste Dortmunds Trainer Edin Terzic für die Partie gegen Bayer Leverkusen gleich an mehreren Stellen umplanen. Den Fans kam das mit Blick auf die vergangene Saison bekannt vor. In den sozialen Netzwerken war schnell wieder das ein oder andere "nicht schon wieder" zu lesen.

Dazu musste der Coach Terzic gleich nach 23 Minuten wechseln: Karim Adeyemi hatte sich am Fuß verletzt und konnte nicht mehr weitermachen. Laut eigener Aussage war die Kapsel betroffen. Zudem musste Nico Schlotterbeck kurzzeitig das Spielfeld verlassen. Die Schulter schmerzte. "Ich habe ein brutales Ziehen gespürt. Der Doc meinte: 'Vielleicht war sie kurz raus und ist wieder reingegangen.'" Immerhin konnte der Nationalverteidiger nach kurzer Behandlung wieder weiterspielen und reihte sich nicht in die Liste der Ausfälle ein.

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Nico Schlotterbeck verschwand kurz in den Spielertunnel.
Nico Schlotterbeck verschwand kurz in den Spielertunnel. (Quelle: IMAGO/David Inderlied)

Mut machen aber in dieser Angelegenheit gleich mehrere Dinge: Zum einen waren fast alle Ausfälle Kontaktverletzungen, was Eigenverschulden durch Überlastung oder athletische Mängel ausschließt. Dazu ist sich der BVB dem Problem des vergangenen Jahres bewusst. Mit Shad Forsythe wurde im Sommer ein Experte für den Bereich Athletik verpflichtet. Mit seiner Hilfe soll die Zahl der Muskelverletzungen reduziert werden. Im Hinblick auf die intensiven Wochen bis zur WM ist das nötig, um an den Bayern dranzubleiben.

2. Union zeigt Hertha, wie es geht

Der Stadtmeister Berlins kommt aus Köpenick. Zum vierten Mal in Serie triumphierte Union Berlin gegen Hertha BSC. Nachdem jahrzehntelang die Blau-Weißen die Oberhand in der Hauptstadt hatten, ist Union inzwischen die sportliche Nummer eins. Das war beim 3:1-Sieg am Samstag klar zu sehen. Hertha wurde erst gefährlich, als Union nur noch verwaltete.

Dabei waren es vor allem grundlegende Dinge, die die Köpenicker besser machten. Herthas Trainer Sandro Schwarz resümierte: "Bevor wir über Strukturelles reden, geht es darum, eine Ausstrahlung und Intensität auf den Platz zu bekommen: griffig, eklig und füreinander da zu sein." All das ließ Hertha vermissen, Union brachte es über 90 Minuten auf den Platz. Und wenn der BSC in zukünftigen Derbys wieder ein Wörtchen mitreden will, muss das Team genau diese Tugenden zeigen.

3. Der FC Bayern glänzt mit Fragezeichen

Von Beginn an dominierte der FC Bayern das Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Wer auf einen engen Fight hoffte, wurde nach spätestens elf Minuten enttäuscht. Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 2:0 und weitere Treffer waren nur eine Frage der Zeit. Die Offensive um Sadio Mané, Serge Gnabry und Jamal Musiala überforderte die Frankfurter Abwehr, die eine Großchance nach der anderen zuließ.

Sadio Mané (l.) feiert mit Serge Gnabry (m.) und Alphonso Davies einen Treffer gegen Frankfurt.
Sadio Mané (l.) feiert mit Serge Gnabry (m.) und Alphonso Davies einen Treffer gegen Frankfurt. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)

Auf die fünf Tore im Supercup gegen Leipzig folgten nun sechs Tore gegen Frankfurt. Das Fehlen von Robert Lewandowski ist nicht zu spüren. Bisher. Denn ein Fragezeichen bleibt: Kann Bayern ohne Lewandowski auch gegen tiefstehende Gegner glänzen? Leipzig und Frankfurt verteidigten mutig und offensiv, was den schnellen Spielern der Münchner entgegenkam. Wenn aber in der Liga die Gegner Union oder Mainz heißen, es in der Champions League nach London zu Tottenham oder nach Madrid zu Atlético geht, ist die Lage eine andere. Denn bei all diesen Teams stehen die Abwehrreihen tief und zwingen den Gegner zu Flanken, die von großgewachsenen Innenverteidigern rausgeköpft werden. In solchen Fällen ist es wichtig, einen echten Mittelstürmer im Strafraum zu haben. Serge Gnabry (1,76 Meter) und Sadio Mané (1,74 Meter) sind das nicht.

Der FC Bayern will aber offenbar keinen erfahrenen "Neuner" mehr holen, um für diese Fälle vorzubeugen. Daher muss Julian Nagelsmann mit den vorhandenen Spielern Lösungen finden, um genau diese Situation zu umgehen.

Wäre es die richtige Entscheidung des FC Bayern, auf den Transfer eines klassischen Mittelstürmers zu verzichten? Darüber debattieren auch Florian Wichert und Robert Hiersemann heute im "Zweikampf der Woche", den sie am Abend auf t-online finden.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
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