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Im Freitagsspiel der Bundesliga: Borussia Mönchengladbach schlägt Borussia Dortmund spektakulär


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Gladbach schlägt Dortmund spektakulär

Von sid, jub

Aktualisiert am 11.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Profis von Borussia Mönchengladbach um Torschütze Kone (M.) haben beim Torfestival gegen Borussia Dortmund viel Grund zum Jubeln.
Die Profis von Borussia Mönchengladbach um Torschütze Kone (M.) haben beim Torfestival gegen Borussia Dortmund viel Grund zum Jubeln. (Quelle: IMAGO/Neundorf/Kirchner-Media)
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Mönchengladbach hat das Borussen-Duell mit Dortmund spektakulär für sich entschieden. Der BVB verabschiedet sich mit einem herbem Dämpfer in die Winterpause.

Borussia Mönchengladbach hat Borussia Dortmund in einem spektakulären Heimspiel mit 4:2 geschlagen. Jonas Hofmann (4.), Ramy Bensebaini (26.), Marcus Thuram (30.) und Manu Koné (46.) erzielten die Treffer für die Fohlenelf.

Für den BVB trafen Julian Brandt (19.) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich sowie Nico Schlotterbeck (40.) zum 2:3 Anschlusstreffer. Dortmund, das bereits unter der Woche mit 0:2 in Wolfsburg verlor, bleibt damit bei 25 Punkten und lediglich Sechster in der Tabelle. Gladbach folgt mit drei Zählern weniger direkt dahinter auf Rang sieben.

Der BVB wird damit außerhalb der Champions-League-Plätze überwintern. Der Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern München kann am Samstag auf neun Punkte anwachsen.

So lief das Spiel:

Terzic veränderte sein Team im Vergleich zur Niederlage beim VfL Wolfsburg (0:2) auf zwei Positionen: Giovanni Reyna und Emre Can ersetzten Karim Adeyemi und Salih Özcan. Bei den Gastgebern stand wie schon bei der Pleite beim VfL Bochum (1:2) erneut Jan Olschowsky (20) im Tor, da Stammkeeper Yann Sommer und Ersatzmann Tobias Sippel weiter verletzt ausfielen.

Die rasante Begegnung benötigte vor 54.042 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park keine Anlaufzeit. BVB-Youngster Youssoufa Moukoko gab einen Tag nach seiner WM-Nominierung den ersten Warnschuss ab (3.), dann schlugen die Gladbacher schon zu. Kapitän Lars Stindl nutzte seinen Freiraum vor der Dortmunder Abwehr zu einem starken Pass auf Hofmann, der frei vor Torhüter Gregor Kobel eiskalt abschloss.

Chancen boten sich beiden Mannschaften fast im Minutentakt, auch weil die Defensive auf beiden Seiten sträflich vernachlässigt wurde. Brandt traf technisch stark zum Ausgleich nach sehenswertem Zuspiel von Jude Bellingham. Doch der Treffer gab dem BVB keine Sicherheit. Bensebaini köpfte einen Hofmann-Freistoß wuchtig ein, dann lief Thuram Schlotterbeck davon und verlud auch noch Kobel.

Abwehrschwächen auf beiden Seiten

Doch auch die Gladbacher offenbarten in der Abwehr große Schwächen und machten sich durch einige leichtsinnige Ballverluste das Leben schwer. In dieser Phase wuchs Olschowsky über sich hinaus und parierte bärenstark gegen Moukoko (33.) und Donyell Malen (43.). Vor dem Anschlusstreffer war Olschowsky auch bei einem Kopfball von Niklas Süle zur Stelle, den Abpraller verwertete Schlotterbeck.

Die zweite Halbzeit begann so furios wie die erste geendet hatte. Kone tunnelte bei seinem Treffer nach 41 Sekunden Mats Hummels in dessen 400. Bundesligaspiel. Von den Fans nach vorne gepeitscht suchten die Gastgeber die Entscheidung. Thuram enteilte wieder einmal Schlotterbeck und Hummels, der Franzose setzte den Ball frei vor Kobel aber am Tor vorbei (52.).

Terzic riskierte nach einer knappen Stunde alles und brachte Anthony Modeste für Schlotterbeck. Der BVB rannte an, Gladbach lauerte auf den entscheidenden Konter. Den vermeintlichen fünften Treffer der Gastgeber durch Hofmann erkannte Schiedsrichter Sven Jablonski nach Studium der TV-Bilder nicht an, Thuram soll Hummels zuvor gefoult haben (69.).

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
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