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50 Jahre Bundesliga: Skurrile Motivationsmethoden der Trainer

Geld, Scherben & Co.: So motivieren Trainer ihre Profis

14.07.2012, 14:13 Uhr | t-online.de

50 Jahre Bundesliga: Skurrile Motivationsmethoden der Trainer. Schon 1998 voll fokussiert: Christoph Daum, damals Trainer von Bayer 05 Leverkusen.  (Quelle: imago images)

Schon 1998 voll fokussiert: Christoph Daum, damals Trainer von Bayer 05 Leverkusen. (Quelle: imago images)

Von Ricardo da Silva Campos

Motivation - Eine Grundvoraussetzung, um gute Leistungen auf dem Platz zu bringen. Doch was ist, wenn die Motivationsmethoden zu abstrakt sind? Nicht nur Ex-Bundesligastürmer Oliver Neuville wird noch heute froh sein, dass sein ehemaliger Trainer Christoph Daum nicht auch noch Bundestrainer geworden ist. Denn Daum ist seit 1989 für seine außergewöhnlichen Trainingsmethoden in Fußball-Deutschland bekannt: "Mentalisieren statt Verlieren!" Und eine seiner ganz besonderen Motivationskünste erfuhr Neuville 1999 dann auch am eigenen Leib. (Foto-Show: So motivieren Trainer ihre Spieler)

t-online.de hat die kuriosesten Motivations-Methoden der Bundesliga-Geschichte für Sie zusammengestellt. Denn nicht nur Daum ließ sich sonderbare Aktionen einfallen. Auch Ralf Rangnick, Klaus Toppmöller und sogar Helmut Schön fielen durch skurrile oder gar fragwürdige Aktionen bei ihren Spielern auf.

Christoph Daum, der große "Mental-Guru"

Im Juli 1999 forderte Daum als damaliger Trainer von Bayer Leverkusen unter Einbeziehung des Mentaltrainers Jürgen Höller seine Profis dazu auf, barfuß über Scherben zu laufen. Damit wollte er verdeutlichen, dass "gedankliche Kräfte" auch im Profi-Fußball eine entscheidende Rolle spielen. Bis auf vier Akteure wagten alle den Gang über drei zerbrochene Weinflaschen. Dabei mussten sie ihre Namen laut ausrufen und folgenden Satz sagen: "Ich gehe in eigener Verantwortung über das Glas, um mein Ziel zu erreichen."

Bleibt zumindest anzumerken, dass alle Spieler bei der durchaus fragwürdigen Aktion unverletzt blieben. Neuville gehörte damals zu den Verweigerern: "Ich habe das nicht richtig verstanden. Außerdem war mir das Risiko einfach zu hoch", so der ehemalige DFB-Angreifer.

Was motiviert mehr als Geld?

Auch in der Saison 1988/89 ließ sich Daum als damaliger Trainer des 1. FC Köln etwas ganz Besonderes einfallen. Er klebte 40.000 D-Mark an die Kabinentür, um seinem Kader die mögliche Meisterschaftsprämie visuell zu verdeutlichen. Mit Erfolg: Das folgende Spiel gewann seine Mannschaft mit 3:1. Allein Daums Idee war das jedoch nicht. Der damalige FC-Sportdirektor Udo Lattek hatte diesen Kniff Jahre zuvor schon während seiner Zeit als Bayern-Trainer angewandt.

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