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FC Bayern München: Lahm und Schweinsteiger kämpfen um die Sechs


Konfliktpotenzial
Gerangel im Mittelfeld: Lahm macht Schweinsteiger Konkurrenz

t-online, mw

Aktualisiert am 20.09.2013Lesedauer: 2 Min.
Der alte und der neue Sechser? Bastian Schweinsteiger (li.) und Philipp Lahm.Vergrößern des BildesDer alte und der neue Sechser? Bastian Schweinsteiger (li.) und Philipp Lahm. (Quelle: imago/Sven Simon)
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Philipp Lahm

Der 29-Jährige wurde von Pep Guardiola bereits in der Vorbereitung öfters im Mittelfeld eingesetzt. Nach den Verletzungen von Thiago Alcantara, Javi Martinez und eben Schweinsteiger ist Lahm kein rechter Außenverteidiger mehr, sondern darf sich in zentraler defensiver Rolle austoben.

Lahm: "Ich spiele da gerne"

Das Pikante an der Sache: Unter Guardiola gibt es in dieser Saison nur noch einen sogenannten Sechser - das ist momentan Lahm, der sich sichtlich wohlfühlt. "Ich spiele gerne da", sagte er. Und Lahm spielt nicht nur gerne in der Schaltzentrale des Rekordmeisters. Er macht das auch noch gut.

In der Champions-League gegen Moskau brachte er 95 Prozent seiner insgesamt 108 Pässe an den Mann. Eine überragende Quote. "Ich versuche, auf dieser Position umzusetzen, was der Trainer mir vorgibt. Ich glaube, dass das gegen ZSKA sehr gut gelungen ist", sagte er.

Wohin mit Schweinsteiger?

Der Leidtragende von Lahms Höhenflug auf ungewohntem Terrain ist Schweinsteiger. Der 29-Jährige ist zwar momentan angeschlagen und saß - offiziell - nur deswegen auf der Bank. "Das war alles mit dem Trainer abgesprochen", sagte er: "Die Fitness ist noch nicht da, wo sie sein sollte. Ich bin froh, dass ich 20 Minuten spielen konnte"

Doch auch nach seiner Einwechslung durfte Schweinsteiger nicht auf seinen Stammplatz, auf dem er in den letzten Jahren zur Weltklasse gereift ist, zurück. Dort blieb Lahm. Schweinstiger rückte für Kroos in die Offensive. Ein Zeichen? "Ich weiß, dass es dem Trainer gefällt, wenn ich als Sechser oder in der Halbposition spiele", sagte Lahm.

Lahm-Vertreter Rafinha plötzlich wieder der Alte

Hinzu kommt, dass Aushilfs-Rechtsverteidiger Rafinha seine Sache auch noch richtig ordentlich machte. Der kleine Brasilianer wirbelte gemeinsam mit Arjen Robben über die rechte Seite und empfahl sich nachdrücklich für weitere Aufgaben. Auch an ihm wird Guardiola wohl erst einmal nicht vorbeikommen. Und dann wird es eng für Schweinsteiger. Noch enger wird es, wenn sich in absehbarer Zeit zuerst Martinez - "es geht mir von Tag zu Tag besser" - und Thiago zurückmelden werden.

Momentan ist der Bank auf der Platz für den 98-maligen Nationalspieler noch kein Problem: "Das war völlig okay, ich hatte ja gerade erst wieder angefangen zu trainieren." Es bleibt abzuwarten, wie lange noch.

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