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Streit um Gladbach-Nachwuchs Kurt geht in die zweite Runde

Zweite Runde im Streit um Kurt  

Eberl wettert gegen Talent: "Eine Frechheit"

31.05.2014, 14:50 Uhr | t-online.de

Streit um Gladbach-Nachwuchs Kurt geht in die zweite Runde. Max Eberl ist sauer. Er fühlt sich vom FCB und Nachwuchs-Talent Sinan Kurt betrogen. (Quelle: imago images/Schwörer Pressefoto)

Max Eberl ist sauer. Er fühlt sich vom FCB und Nachwuchs-Talent Sinan Kurt betrogen. (Quelle: Schwörer Pressefoto/imago images)

Nachdem Borussia Mönchengladbachs Manager Max Eberl sich über Bayerns Sportchef Matthias Sammer aufgeregt hat, wettert er nun auch noch gegen seinen Nachwuchs-Kicker Sinan Kurt. "Eine Frechheit, wie Kurt mit uns umgeht", sagte der Manager der "Bild".

Vor allem weil Kurts Berater Lucien Favre erst vor Kurzem über die Perspektiven und Möglichkeiten des Stürmers bei Mönchengladbach informiert worden wäre. "Fünf Tage später verhandelt er mit den Bayern", schimpft Eberl nun.

Zuvor hatte es zwischen Sammer und Eberl mehrfach Gespräche gegeben, bei denen Eberl ein Interesse der Gladbacher an Bayern II-Spieler Alessandro Schöpf bekundet hatte. Dass derweil auch über einen möglichen Wechsel von Kurt beim FCB nachgedacht wird, wurde dabei aber offenbar nicht besprochen.

Zufällig erfuhr Eberl von Bayerns Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen von dem Interesse am 17-Jährigen. Deshalb zeigte Eberl sich enttäuscht über die mangelnde Offenheit von Sammer. Doch er fühlt sich auch von Kurt betrogen.

Kurt verspielt Unterstützung

Damit stehen die Sterne für eine Karriere des Youngsters nicht gut. Zum einen entscheide Gladbach über einen Wechsel zu Bayern, weil ein gültiger Vertrag bestünde, zum anderen wäre Kurt bei den Bayern einer von vielen Nachwuchstalenten und müsste sich erst einmal mit der zweiten Mannschaft begnügen, sagte der Gladbach-Manager.

Auf das angestrebte Bundesliga-Debüt muss der 17-Jährige aber, wenn er bleibt, nun auch bei Gladbach warten. Eine Förderung durch die Profi-Abteilung hat er vorerst verspielt. "Bei uns spielt er im Profi-Kader in nächster Zeit keine Rolle mehr", zog Eberl sein Fazit aus dem Verhalten Kurts.

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