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VfL Wolfsburg hat einen neuen Trainer: Bruno Labbadia


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Labbadia wird Trainer in Wolfsburg

Von dpa, sid
Aktualisiert am 20.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Bruno Labbadia: Der Ex-HSV-Trainer wird Nachfolger von Martin Schmidt beim VfL Wolfsburg.
Bruno Labbadia: Der Ex-HSV-Trainer wird Nachfolger von Martin Schmidt beim VfL Wolfsburg. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Einen Tag nach dem überraschenden Rückzug von Martin Schmidt hat der VfL Wolfsburg einen Nachfolger gefunden. Ex-HSV-Coach Bruno Labbadia übernimmt.

Bruno Labbadia wird neuer Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Das gab der VfL am Dienstagmittag bekannt. Der 52-Jährige tritt die Nachfolge des am Montag zurückgetretenen Schweizers Martin Schmidt an. Labbadia erhält nach Angaben des Klubs einen Vertrag bis zum Sommer 2019 und wird bereits am Dienstag das erste Training in Wolfsburg leiten.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Bruno Labbadia für den VfL gewinnen konnten", sagte Wolfsburgs Geschäftsführer Tim Schumacher in einer Pressemitteilung. "Jetzt müssen wir alle nach vorne schauen und unsere Aufgaben mit Ruhe und Geschlossenheit angehen." Das nächste Spiel muss der VfL am Freitag in Mainz absolvieren.

Labbadia seit 2016 ohne Job

"Bruno Labbadia ist ein sehr erfahrener Trainer, der seine Qualitäten in der Bundesliga schon mehrfach unter Beweis gestellt hat", sagte Sportdirektor Olaf Rebbe. Zuletzt war Labbadia beim Hamburger SV beschäftigt, den er zunächst vor dem Abstieg in die zweite Liga rettete und im September 2016 wieder verlassen musste.

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Seit dem HSV-Engagement war Labbadia ohne Job. "Ich fühle mich gut und ausgeruht und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meiner neuen Mannschaft", sagte Labbadia. Zu seinen Trainer-Stationen gehören auch Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, Bayer Leverkusen und VfB Stuttgart.

Bescheidene Bilanz unter Schmidt

Vorgänger Schmidt war beim deutschen Meister von 2009 am 18. September 2017 als Nachfolger von Andries Jonker angetreten. Unter dem Ex-Mainzer Schmidt stabilisierte sich der VfL zunächst, allerdings blieb die Bilanz aus 22 Spielen mit nur fünf Siegen, elf Unentschieden und sechs Niederlagen bescheiden.

Da auch der Schweizer die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte, wurde Schmidt zuletzt immer mehr zur Zielscheibe der Kritik. Er wolle dem Verein mit seinem Entschluss ermöglichen, die aktuelle sportliche Situation durch neue Impulse von der Trainerbank zu verbessern, ließ Schmidt ausrichten.

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Verwendete Quellen
  • dpa, sid
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