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Bericht: Süle soll neuer Abwehrchef bei Bayern sein

Von t-online, gh

Aktualisiert am 19.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Niklas Süle: Der Innenverteidiger wechselte im letzten Jahr für 20 Millionen Euro von Hoffenheim nach München.
Niklas Süle: Der Innenverteidiger wechselte im letzten Jahr für 20 Millionen Euro von Hoffenheim nach München. (Quelle: DeFodi/imago-images-bilder)
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Beim FC Bayern findet offenbar eine Wachablösung in der Defensive statt. Trainer Niko Kovac soll nicht mehr auf das Weltmeister-Gespann Mats Hummels und Jérôme Boateng setzen.

Der deutsche Rekordmeister scheint einen neuen Abwehrchef zu haben: Niklas Süle soll die neue Nummer eins bei den Innenverteidigern des FC Bayern München sein, berichtet die "Bild am Sonntag". Demnach steht der 22-Jährige nun in der Hierarchie vor dem Weltmeister-Gespann Mats Hummels und Jérôme Boateng.

Heynckes wollte Unruhe vermeiden

Dem Bericht zufolge sollen die Bayern-Bosse Süle bereits in der letzten Saison vor Boateng bevorzugt haben und in einigen Spielen sahen sie ihn auch schon besser als Hummels. Allerdings habe Ex-Trainer Jupp Heynckes weiter auf die beiden gestandenen Profis gesetzt, um unnötige Unruhe zu vermeiden.

Beim knappen Pokalsieg beim SV Drochtersen/Assel (1:0) setzte FCB-Coach Kovac allerdings auf das Gespann Boateng/Hummels in der Abwehrzentrale. Süle saß 90 Minuten auf der Bank. Beim Supercup-Triumph gegen Frankfurt (5:0) stand Süle in der Startelf, Boateng fehlte verletzt.

Kovac soll Generationenwechsel vollziehen

Kovac soll den Auftrag haben, die Mannschaft schrittweise zu verjüngen. Das scheint offenbar nicht nur die Altstars Arjen Robben (34) und Franck Ribéry (35) zu betreffen, sondern auch Mats Hummels und Jérôme Boateng – beide sind 29 Jahre alt.


Süle hat in der abgelaufenen Saison bereits mehr Pflichtspiele (42) als Hummels (41) und Boateng (31) absolviert. Boateng fiel allerdings mit einer Oberschenkelverletzung lange aus. Zudem wird bei Boateng immer noch über einen Wechsel zu Paris Saint-Germain spekuliert. Kovac geht aber weiter von einem Verbleib Boatengs aus.

Allerdings stellt sich die Frage, wie die neue Abwehr-Hierarchie im Alltag funktionieren soll. Kaum vorstellbar, dass sich gestandene Spieler wie Boateng und Hummels kommentarlos auf die Bank setzen werden.

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