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Blamage in der Bundesliga: Schalke 04 versagt auch gegen Hertha BSC


Elfmeter verschossen  

Zweite Pleite: Schalke verzweifelt an Hertha

03.09.2018, 09:07 Uhr | t-online.de, dpa

Blamage in der Bundesliga: Schalke 04 versagt auch gegen Hertha BSC. Schalkes Rudy (M.) wird von Grujic (l.) und Duda bedrängt: Bei seinem Debüt hatte der Nationalspieler große Probleme. (Quelle: dpa/Guido Kirchner)

Schalkes Rudy (M.) wird von Grujic (l.) und Duda bedrängt: Bei seinem Debüt hatte der Nationalspieler große Probleme. (Quelle: Guido Kirchner/dpa)

Schalke ist mit großen Ambitionen in die Saison gestartet – und hat nun nach zwei Spielen null Punkte auf dem Konto. Bei der Pleite gegen Hertha BSC vergab der Vizemeister eine riesige Chance.

Der FC Schalke 04 hat mit 0:2 (0:1) gegen Hertha BSC verloren und ist damit genauso wie Freiburg, Leverkusen und Stuttgart nach dem 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga ohne Punkt. Beide Treffer erzielte Ondrej Duda (15./90.). Nur zwei Minuten vor dem ersten Gegentreffer hatte Schalkes Daniel Caliguiri einen Handelfmeter verschossen.

Schalkes Rudy (M.) wird von Grujic (l.) und Duda bedrängt: Bei seinem Debüt hatte der Nationalspieler große Probleme. (Quelle: dpa/Guido Kirchner)Schalkes Rudy (M.) wird von Grujic (l.) und Duda bedrängt: Bei seinem Debüt hatte der Nationalspieler große Probleme. (Quelle: Guido Kirchner/dpa)

In der Folge fehlten der Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco die Ideen, um die gute Abwehr der Gäste zu überwinden. Der Coach sagte: "Wir bekommen seltsame Gegentore. Die dürfen so nicht passieren. Wir haben im Verlaufe des Spiels einige leichtsinnige Ballverluste gehabt, dann kommt eine negative Stimmung auf und ein paar Stimmungskiller im Spiel, die uns nicht passieren dürfen."


Hertha ließ im Gegenzug einige gute Konterchancen ungenutzt. Schalkes Yevhen Konoplyanka sah in der Nachspielzeit nach einer Notbremse noch die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß verwandelte Duda zum 2:0.

Der für 16 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtete Sebastian Rudy gab sein Debüt in Schalkes Mittelfeld, wurde aber nach 50 Minuten ausgewechselt. Seine Gegenspieler hatten ihn zuvor immer wieder aggressiv unter Druck gesetzt. Rudy leistete sich einige Ballverluste.


So lief das Spiel:

Schalke-Trainer Tedesco hatte aufgrund der Rotsperre des Serben Matija Nastasic eigens von Dreier- auf Viererkette umgestellt. Rudy war dagegen wie selbstverständlich von Beginn an dabei. Der Plan seines Kollegen Dardai war dagegen schon nach fünf Minuten durchkreuzt: Karim Rekik musste verletzt vom Feld, für ihn kam Neuzugang Javairo Dilrosun zu seinem Bundesliga-Debüt.

Nach zerfahrener Anfangsphase bekam Schalke die Doppelchance zur Führung – und vergab zweimal kläglich. Nach einem Pass von Weston McKennie schoss der völlig freistehende Naldo den Ball in die Arme von Rune Jarstein. Da der Videobeweis ein Handspiel von Neuzugang Marko Grujic entlarvte, gab Schiedsrichter Sascha Stegemann Elfmeter, den Caligiuri vergab (13.).

Rudy kam kaum an den Ball

Nur wenige Sekunden später führte stattdessen die Hertha, als Salif Sané einen Schuss von Duda unhaltbar für Ralf Fährmann abfälschte. Der eingewechselte Dilrosun hatte die Vorlage gegeben und verdiente sich so nach neun Bundesliga-Minuten seinen ersten Scorer-Punkt.

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Von Rudy war derweil so gut wie nichts zu sehen. Der Nationalspieler wurde von Duda gut zugestellt und hatte keine Bindung zum Spiel. In der esten Halbzeit hatten nur Torhüter Fährmann (13) und Mittelstürmer Mark Uth (9) weniger Ballkontakte als der 28-Jährige (14) – angesichts von dessen Position im zentralen defensiven Mittelfeld eine bemerkenswerte Statistik. Fünf Spielminuten und vier Ballkontakte später nahm Tedesco ihn vom Feld.

Schalkes Naldo (l.) und Ibisevic kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa/Guido Kirchner)Schalkes Naldo (l.) und Ibisevic kämpfen um den Ball. (Quelle: Guido Kirchner/dpa)

Die Schalker wurden mit zunehmender Spieldauer immer hektischer, Tedesco mahnte mehrfach vergeblich zur Ruhe. Chancen gab es kaum für die Gastgeber, stattdessen waren die Berliner bei Kontern durch Salomon Kalou (35./67.) dem zweiten Tor lange näher. In der Nachspielzeit sah Konopljanka die Rote Karte, als er den Berliner Dennis Jastrzembski bei einem Sololauf unsanft stoppte. Den Freistoß von der Strafraumgrenze verwandelte Duda direkt.

Verwendete Quellen:
  • mit Material der dpa

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