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Stuttgart-Krise: "VfB ist nicht mehr zu retten – Reschke hat's versemmelt"


PRO & KONTRAStuttgart-Krise  

"VfB ist nicht mehr zu retten – Reschke hat's versemmelt"

Von Heiko Ostendorp und Florian Wichert

29.10.2018, 08:49 Uhr
Stuttgart-Krise: "VfB ist nicht mehr zu retten – Reschke hat's versemmelt". Ratlos nach der zweiten 0:4-Pleite in einer Woche: Stuttgarts Hans Sarpei (v.l.), Kapitän Christian Gentner, Santiago Ascacibar, Chadrac Akolo und Mario Gomez. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Ratlos nach der zweiten 0:4-Pleite in einer Woche: Stuttgarts Hans Sarpei (v.l.), Kapitän Christian Gentner, Santiago Ascacibar, Chadrac Akolo und Mario Gomez. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago)

Der schlechteste Saisonstart der Vereinsgeschichte! Ist dieser VfB Stuttgart überhaupt noch zu retten? Nein, sagt Heiko Ostendorp. Ja, sagt Florian Wichert.

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball-Themen. Diese Woche geht es um den VfB Stuttgart.

Die Bilanz des neuen Chefcoaches Markus Weinzierl mit zwei 0:4-Klatschen erst gegen Borussia Dortmund und nun bei der TSG 1899 Hoffenheim könnte mieser kaum sein. "Der Fußball ist in dieser Saison sehr brutal zu uns. Wir kriegen im Moment die volle Breitseite", so Stürmer Mario Gomez nach vier Gegentoren innerhalb von nur 13 Minuten am Samstagabend.


"Schlecht geschlafen, kurz geschlafen. Äußert unbefriedigend", so beschrieb Weinzierl am Sonntag seine Gemütslage. Die Schwaben stehen mit dem schlechtesten Bundesliga-Start der Klubgeschichte von nur fünf Punkten aus neun Spielen und einem Torverhältnis von minus 15 zusammen mit Fortuna Düsseldorf am Tabellenende.

Ist der VfB Stuttgart überhaupt noch zu retten?

Florian Wichert

Stellvertretender Chefredakteur

Pro

Ja, der VfB hat zu viel Qualität für den Abstieg

Zwei Spiele, null Punkte, 0:8 Tore: Mit dem zweitschlechtesten Start eines Trainers in der Bundesliga-Geschichte nach Čendić 1988 mit Homburg (Null Punkte, 0:9 Tore) hat Weinzierl Stuttgart noch tiefer in die Krise geführt. Absteigen wird der VfB trotzdem nicht.

Die Mannschaft hat schlichtweg zu viel Qualität. Manager Reschke hat vor der Saison 35 Mio. Euro in neue Spieler investiert und nun eine Mischung aus erfahrenen Bundesliga-Stars wie Gómez, Gentner, Castro und Badstuber – sowie Top-Talenten wie Weltmeister Pavard, Maffeo und Ascacíbar. Es dauert eben, bis das zusammenwächst.

Reschke hat die Situation im Griff. Letzte Saison holte er Korkut und wurde dafür belächelt – doch der führte den VfB mit 31 Punkten aus 14 Spielen fast noch in den Europacup. Diese Saison musste Reschke erneut handeln. Weinzierl hatte das Pech, zum Start gegen den Super-BVB und dann in Hoffenheim ab der 8. Minute in Unterzahl spielen zu müssen. Er wird die Kurve kriegen. Und wenn nicht, wird Reschke rechtzeitig handeln.

Heiko Ostendorp

Fußballchef

Kontra

Nein, Reschke hat’s versemmelt

Dass Michael Reschke ein Top-Mann ist, hat er oft bewiesen. Bei Bayer Leverkusen, beim FC Bayern, anfangs auch beim VfB Stuttgart. Doch was sich in den letzten Wochen im Schwabenland abspielte, ist nur damit zu erklären, dass Reschke eigentlich größere Ambitionen hat als sein VfB, er diese mit aller Gewalt umsetzen wollte und dabei offenbar die Realität vergaß.

Zunächst „opferte“ er Tayfun Korkut. Den Mann, der eine grandiose Rückrunde spielte. Rund um dessen Entlassung log Reschke eiskalt. Nun installierte er Markus Weinzierl, der mit zwei 0:4-Niederlagen einen Katastrophenstart hinlegte.

Was nun, Herr Reschke? Den Trainer gleich wieder entlassen? Oder die halbe Mannschaft rausschmeißen, die er selbst zusammengestellt hat?

Aus Stuttgart ist zu hören, dass sich Reschke schon zu Korkuts Zeiten in Belange des Trainers einmischte. Dies sollte er unterlassen und sich zurücknehmen. Vielleicht ist der VfB dann noch zu retten – ansonsten wird es ganz, ganz schwer.

Was denken Sie – wer hat recht?




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