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Bundesliga: Werder-Aufsichtsrat Bode für Financial Fairplay

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Werder-Aufsichtsrat Bode für Financial Fairplay

06.01.2019, 13:40 Uhr | dpa

Bundesliga: Werder-Aufsichtsrat Bode für Financial Fairplay. Marco Bode ist der Aufsichtsratschef des SV Werder Bremen.

Marco Bode ist der Aufsichtsratschef des SV Werder Bremen. Foto: Soeren Stache. (Quelle: dpa)

Johannesburg (dpa) - Aufsichtsratschef Marco Bode von Werder Bremen hat sich für die Einführung des sogenannten Financial Fairplays (FFP) auch in der Fußball-Bundesliga stark gemacht.

"Für mich ist Financial Fairplay als Thema für das nachhaltige operative Geschäft noch wichtiger als die 50+1-Regel. Man sollte auch auf nationaler Ebene das Financial Fairplay einführen", sagte der frühere Nationalspieler im Trainingslager seines Vereins in Südafrika gegenüber mitgereisten Bremer Journalisten.

Das FFP ist ein Reglement des europäischen Verbands UEFA und gilt für alle Teilnehmer an den Europapokal-Wettbewerben. So soll das Financial Fairplay unter anderem gewährleisten, dass Vereine über einen Zeitraum von drei Jahren nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen. Die sogenannte 50+1-Regel gilt wiederum nur im deutschen Fußball. Sie stellt sicher, dass Muttervereine auch dann die Entscheidungsgewalt über ihre Profi-Abteilungen behalten, wenn sie diese in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert haben.

Nach Auffassung von Bode ist das Financial Fairplay langfristig gesehen wirksamer als die 50+1-Regel, wenn man einen fairen Wettbewerb innerhalb der Bundesliga garantieren möchte. Denn sollte ein Verein Anteile an einen externen Investor verkaufen, könne er damit nur einmal richtig Geld verdienen, argumentiert der 49-Jährige. Ohne ein Financial Fairplay dagegen könne jeder Club permanent Gelder aus verschiedenen Quellen generieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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