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FC Schalke 04 - Wagner vor Saisonstart: Tönnies-Affäre "kein Thema" im Team

FC Schalke 04  

Wagner vor Saisonstart: Tönnies-Affäre "kein Thema" im Team

16.08.2019, 14:26 Uhr | dpa

FC Schalke 04 - Wagner vor Saisonstart: Tönnies-Affäre "kein Thema" im Team. David Wagner steht vor seinem Bundesliga-Debüt als Fußball-Coach.

David Wagner steht vor seinem Bundesliga-Debüt als Fußball-Coach. Foto: Marius Becker. (Quelle: dpa)

Gelsenkirchen (dpa) - Schalkes neuer Trainer David Wagner hofft, die Affäre um Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies zum Bundesligastart von seinem Team fernhalten zu können.

"Aus meiner Sicht ist dazu alles gesagt. Wir haben es auch nicht mehr thematisiert", sagte Wagner. Tönnies lässt derzeit sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 ruhen. Der 63 Jahre alte Fleischfabrikant hatte vor rund zwei Wochen Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert und im selben Zusammenhang mit Äußerungen über Afrikaner irritiert. Diese waren ihm teilweise als Rassismus ausgelegt worden.

Statt Steuern zu erhöhen, solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren, so Tönnies. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Für seine Aussagen hatte er sich später entschuldigt und sie selbst als "töricht" bezeichnet.

Die Schalker Fans hatte beim Pokalsieg beim Viertligisten Drochtersen/Assel (5:0) ein klares Statement gegen Tönnies abgegeben. "Wir haben mitbekommen, wie die Fans reagiert haben beim Pokalspiel. Aber auch von der Mannschaft kam da nichts mehr", sagte Wagner weiter. Für den Ex-Profi ist das Spiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr) das erste Bundesligaspiel als Schalke-Coach. "Es ist jetzt alles geprägt von Vorfreude. Man hat schon Lust, dass es jetzt los geht", sagte Wagner.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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