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Bundesliga: Bei Beierlorzer-Debüt – zehn Mainzer schießen TSG Hoffenheim ab

Bei Trainer-Debüt  

Trotz Unterzahl: Mainz schießt Hoffenheim ab

25.11.2019, 10:05 Uhr | t-online.de, sid

Bundesliga: Bei Beierlorzer-Debüt – zehn Mainzer schießen TSG Hoffenheim ab . Karim Onisiwo (r.) und Levin Öztunali: Die Mainz-Profis bejubeln das Tor zum 1:0. (Quelle: dpa/Uwe Anspach)

Karim Onisiwo (r.) und Levin Öztunali: Die Mainz-Profis bejubeln das Tor zum 1:0. (Quelle: Uwe Anspach/dpa)

Das Team der Stunde hatte einen der größten Abstiegskandidaten zu Gast. Doch es wurde kein weiterer Sieg für Hoffenheim, sondern ein Debakel. Dabei spielte die TSG lange in Überzahl.

Zehn Mainzer "Mentalitätsmonster" haben ihrem neuen Trainer Achim Beierlorzer einen traumhaften Einstand beschert. Trotz einer Hälfte in Unterzahl holte der FSV Mainz 05 im ersten Spiel unter Beierlorzer ein überraschendes 5:1 bei der TSG Hoffenheim, die zuvor sechs Pflichtspiel in Folge gewonnen hatte. Dank des Dreiers kletterten die Rheinhessen nach dem 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf den 13. Platz.

Mainz eine Hälfte in Unterzahl

Levin Öztunali (33.), Pierre Kunde Malong (62., 90.+3) und Jean-Paul Boetius (90.) trafen für die Mainzer, bei denen Ridle Baku die Rote Karte wegen groben Foulspiels (45.+2.) sah. Dazu kam ein Eigentor von Pavel Kaderabek (52.). Andrej Kramaric (83.) traf für die TSG. Zuvor hatte Hoffenheim in fünf Heimspielen in Folge nicht gegen Mainz verloren.

Beierlorzer hatte am Montag seinen Job beim FSV angetreten. Es war eine der bizarrsten Trainerverpflichtungen in der Bundesliga-Geschichte, da der 51-Jährige nur neun Tage zuvor beim 1. FC Köln entlassen worden war – nach einer Pleite gegen Hoffenheim (1:2). Durch die Länderspielpause verpasste der Coach keine Partie.

Beierlorzer hatte in Mainz Sandro Schwarz abgelöst. Unter Schwarz hatte der FSV binnen einer Woche zwei Vereins-Negativrekorde aufgestellt. Das 0:8 bei RB Leipzig war die höchste Liga-Niederlage, die folgende Pleite gegen Aufsteiger Union Berlin (2:3) war bereits die achte in der laufenden Saison. So viele Niederlagen hatten die Mainzer an den ersten elf Spieltagen noch nie kassiert.

Hoffenheim gibt den Ton an – ohne Wirkung

Die 23.129 Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen bereits in der 2. Minute die erste große Chance für die Hoffenheimer. Jürgen Locadia konnte den Lapsus des Mainzer Verteidigers Jeremiah St. Juste aber nicht zur Führung nutzen. Auf der Gegenseite vergab Jean-Paul Boetius eine gute Möglichkeit (10.).

Vergab eine gute Torchance in der ersten Hälfte: Mainz-Spieler Jean-Paul Boetius gegen Hoffenheims Florian Grillitsch. (Quelle: dpa/Uwe Anspach)Vergab eine gute Torchance in der ersten Hälfte: Mainz-Spieler Jean-Paul Boetius gegen Hoffenheims Florian Grillitsch. (Quelle: Uwe Anspach/dpa)

Fünf Minuten später hatten die Mainzer, bei denen Stefan Bell, Dong-Won Ji und Jean-Philippe Mateta fehlten, viel Glück. Bei einem Schuss von Sebastian Rudy klärte Malong auf der Torlinie.


Nach dieser Szene bestimmten die Gastgeber, die auf Sargis Adamyan, Dennis Geiger, Ishak Belfodil, Havard Nordtveit und Steven Zuber verzichten mussten, das Geschehen. Richtig brenzlig wurde es vor dem Mainzer Tor allerdings erst einmal nicht mehr.

Defensive schläft – Öztunali eiskalt

Dazu kamen Nachlässigkeiten der Hoffenheimer in der Abwehr. Beim Treffer von Öztunali sah die gesamte Defensive der Kraichgauer schlecht aus. Mit der Führung im Rücken drängten die Gäste auf das zweite Tor. Allerdings war es Locadia auf der anderen Seite, der per Kopf hätte treffen müssen (42.). Kurz darauf flog Baku wegen seines Fouls an Sebastian Rudy nach Videobeweis vom Platz.

Levin Öztunali (vorne) bejubelt sein Tor zum 1:0. (Quelle: imago images/Jan Huebner)Levin Öztunali (vorne) bejubelt sein Tor zum 1:0. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Hoffenheimer die Schlagzahl. Die dezimierten Mainzer wurden in die Defensive gedrängt. Das Eigentor von Kaderabek machte die Bemühungen der TSG erst einmal zunichte. Der starke Malong baute den Mainzer Vorsprung sogar aus. Kramaric sorgte dann allerdings noch einmal für eine spannende Schlussphase, ehe Boetius und Kunde alle Zweifel am Mainzer Sieg zerstreuten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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