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"Das System Bundesliga steht vor dem Ende"

  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong

Aktualisiert am 09.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein abwechslungsreicher Kampf um die Meisterschaft? Davon sind wir in Deutschland weit entfernt, findet Thomas Berthold (l.).
Ein abwechslungsreicher Kampf um die Meisterschaft? Davon sind wir in Deutschland weit entfernt, findet Thomas Berthold (l.). (Quelle: t-online.de/imago-images-bilder)
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Der FC Bayern ist zum achten Mal in Folge Meister. Echte Konkurrenz für das Team aus München? Fehlanzeige. Die deutsche Eliteklasse ist in echter Gefahr, glaubt Weltmeister Thomas Berthold.

Die Bundesliga-Saison ist beendet und die Meisterschale ging erneut in die Säbener Straße nach München. Satte 13 Zähler hatte der Rekordmeister am Ende Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Dortmund. Titelkampf an der Spitze? Fehlanzeige. Langeweile im Kampf um den Titel. Wieder mal.


Neue Bundesliga-Trikots: Kann der BVB in diesem Look die Bayern schlagen?

In diesem Trikot will der BVB den nächsten Anlauf auf die deutsche Meisterschaft starten. Traditionell in Gelb-Schwarz gehalten, mit neuem Trikotsponsor: Das Internetunternehmen 1&1 wirbt 2020/21 auf der Brust der Borussia. Und verzichtet dafür sogar auf das Blau im Logo – Blau-Weiß kommt in Dortmund ja nicht so gut an.
Ausrüster Puma hat sich beim Design mit den markanten schwarzen "Blitzen" an der Architektur des U-Bahnhofs "Westfalenhallen" orientiert. Spötter fühlen sich eher an ein ähnlich gemustertes "Pokémon"-Monster erinnert.
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Die große Frage ist: Wie lange kann das noch gut gehen?

Thomas Berthold, Weltmeister aus dem Jahr 1990, sieht diese Entwicklung extrem kritisch. Im Gespräch mit t-online.de sagt er: "Das System Bundesliga steht vor dem Ende, es braucht eine neue Ausrichtung." Als Positiv-Beispiel nennt er die erste englische Liga: "Die Premier League ist hier Vorreiter", findet Berthold und sagt zudem: "Unter den aktuellen Bedingungen wird die Bundesliga niemals so spannend sein wie die Premier League." Doch was genau meint er damit?

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Liverpool: Trainer Jürgen Klopp mit seinem Stürmer Mo Salah (l.), die Reds haben in der aktuellen Saison den Titel gewonnen. (Quelle: PA Images/imago-images-bilder)

"Die Entwicklung der Bundesliga zeigt Schwächen des Systems"

Vor allem die Abwechslung an der Tabellenspitze. In England wurde der FC Chelsea in der Saison 2016/17 Meister, darauf folgte zwei Mal Manchester City. In der Saison war Jürgen Klopp mit Liverpool der strahlende Sieger. Diesen Konkurrenzkampf wünscht sich Berthold, der einst selbst 302 Partien in der Bundesliga absolvierte, auch für die deutsche Eliteklasse. Doch davon sei man weit entfernt.

"Die Entwicklung der Bundesliga zeigt die Schwächen des Systems. Die DFL müsste sich als Schirmherr mit der ersten und zweiten Liga zusammensetzen und ein anderes Modell ausarbeiten", meint Berthold.

Stefan Effenberg hatte in seiner Kolumne auf t-online.de bereits ein neues Modell gefordert, um neue Spannung in der Bundesliga zu erzeugen. Die Effenberg-Idee: Zu Saisonbeginn werden zwei Neunergruppen ausgelost, die in Hin- und Rückspielen die Qualifikation für die Meisterrunde ausmachen. Die besten Vier der beiden Gruppen sowie der bessere Gruppenfünfte spielen anschließend in einer Neunergruppe den Deutschen Meister aus – die restlichen Klubs spielen um den Klassenerhalt. Und auch Berthold will Veränderungen. Glaubt aber nicht an einen neuen Spielmodus. Er würde hingegen viel mehr an den Grundvoraussetzungen der Klubs schrauben. Stichwort Geld.

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Laut dem 55-Jährigen liegt das Problem auch in der weiterhin geltenden 50+1-Regel in Deutschland. "Ich bin für einen spannenderen nationalen Wettbewerb – doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Und das ist in Deutschland leider nicht so", findet Berthold.

Und er sieht ein weiteres Problem: "Bei uns gibt es Diskussionen darüber, ob die Bundesliga zu kommerziell ist. Viele sind beispielsweise gegen Montagsspiele." Doch ohne das TV-Geld bekommen laut Berthold viele Vereine Probleme.

Er findet: "Alleine jetzt in der Corona-Krise hat man doch gesehen, dass ohne die Fernsehgelder alles kollabiert wäre."

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