Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Kevin Kühnert kritisiert Führung des FC Bayern: "Mangelnde Sensibilität"

"Mangelnde Sensibilität"  

Kevin Kühnert kritisiert Bayern-Führung

25.09.2020, 12:49 Uhr | sle, sid

Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert Bayern-Bosse scharf

Nach dem symbolträchtigen Verhalten der Bayern-Bosse auf der Tribüne während des Bundesliga-Auftaktspiels gegen Schalke, meldet sich nun der SPD-Politiker Kevin Kühnert mit einem Urteil. (Quelle: SID)

"Finde ich ganz unangenehm": Kevin Kühnert kritisiert das Verhalten der Bayern-Bosse auf der Tribüne während des Bundesliga-Auftaktspiels gegen Schalke scharf. (Quelle: SID)


Der SPD-Politiker Kevin Kühnert ist Fußball-Fan. Doch die Rückkehr von Stadionbesuchern empfindet er als übereilt, und auch die Bayern-Bosse kritisiert Kühnert für ihr Verhalten. 

Kevin Kühnert hat Karl-Heinz-Rummenigge und die Führungsetage des FC Bayern für ihr Verhalten auf der Tribüne beim Bundesliga-Auftakt kritisiert. Der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende warf ihnen im Interview mit der Nachrichtenagentur SID "mangelnde Sensibilität" vor. Beim Bundesliga-Spiel gegen Schalke 04 saßen die Chefs des deutschen Rekordmeisters um Uli Hoeneß und Karl-Heinz-Rummenigge ohne Abstand und ohne Maske nebeneinander auf der Tribüne.

Kühnert hofft auf einen Generationenwechsel

Für Kühnert scheint es angesichts der Einschränkungen, die die Menschen im Land hinnehmen müssen, so als ob Fußballfunktionäre "anscheinend nicht verstehen, dass es auch um eine Symbolik in diesem Moment geht". Eine Veränderung in diesem Verhalten komme laut dem SPD-Politiker allerdings nur mit einem Generationenwechsel in den Klubs. 

Als positives Beispiel nannte Kühnert Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart. "Kaum jemand hat sich für die gesellschaftliche Öffnung des Fußballs so verdient gemacht wie Thomas Hitzlsperger", lobte Kühnert das soziale Engagement Hitzlspergers, der dafür jetzt auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird. 

Arminia-Fan aus Mitleid

Kevin Kühnert verriet im Interview mit dem SID außerdem, warum er sich trotz anfänglicher Sympathien mit dem FC Bayern München für Arminia Bielefeld als Klub entschieden hat: 

"Es hatte viel mit Mitleid zu tun. Kurz nach dem Abi habe ich mit Freunden Groundhopping betrieben, war auch auf der Alm. Die Stimmung hat mir gefallen, und danach bin ich immer wieder zu Spielen gegangen. Dann ist mir eine Statistik zur Beliebtheit der Erst- und Zweitligisten in die Hände gefallen, auf dem letzten Platz stand Arminia Bielefeld – ich habe das nicht verstanden. Ich fand es ungerecht, dass dieser Verein so ein Nischendasein hat. Dann habe ich quasi aus Trotz angefangen, mich damit zu beschäftigen", erzählt Kühnert. 

Nach dem Bundesliga-Aufstieg der Arminia ist Kevin Kühnert optimistisch, dass der Klub in der Saison 35 Punkte holt und somit auch den Klassenerhalt schafft. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID  

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal