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Bundesliga – Elfer, Standard, Traumtor: Frankfurt gewinnt gegen nervöse Berliner

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Elfer, Standard, Traumtor: Frankfurt gewinnt gegen nervöse Berliner

25.09.2020, 23:47 Uhr | sid, t-online

Bundesliga – Elfer, Standard, Traumtor: Frankfurt gewinnt gegen nervöse Berliner. Pure Freude: Die Frankfurter um Bas Dost (r.) gewannen in Berlin dank effizienter Chancenverwertung.  (Quelle: dpa/Michael Sohn/POOL AP)

Pure Freude: Die Frankfurter um Bas Dost (r.) gewannen in Berlin dank effizienter Chancenverwertung. (Quelle: Michael Sohn/POOL AP/dpa)

Frankfurt hat sich über Nacht zum Tabellenführer der Bundesliga gemacht. Bei Hertha BSC gewann die Eintracht dank effizienter Chancenverwertung relativ deutlich. Bei Hertha haperte es besonders an einer Sache.

Eintracht Frankfurt ist mit einem starken Auftritt und dem ersten Saisonsieg für eine Nacht an die Tabellenspitze der Bundesliga gestürmt. Die äußerst disziplinierte Elf von Trainer Adi Hütter gewann bei Hertha BSC völlig verdient mit 3:1 (2:0).

Andre Silva (30./Foulelfmeter), Bas Dost (36.) und Sebastian Rode (71.) trafen für die Gäste, Martin Hintereggers Eigentor (77.) ließ Hertha nochmals hoffen.

"Wir haben die Zweikämpfe gewonnen und sehr ordentlich nach vorne gespielt", sagte Rode bei DAZN zufrieden. "Ein Kompliment an das ganze Team. Wie alle zusammengearbeitet haben, hat den Sieg ermöglicht. Mein Tor hatte nur gefühlte 20 km/h, aber egal", so der Mittelfeldspieler weiter über seinen kunstvoll in linke untere Ecke gezirkelten Schuss.

Frankfurt zieht sich weit in der eigenen Hälfte

Die Berliner bleiben eine Wundertüte. Nach einer Niederlage im DFB-Pokal beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig (1:4) und dem starken Liga-Auftakt bei Werder Bremen (4:1) folgte wieder ein Rückschlag. Erstmals seit 202 Tagen bestritt Hertha wieder ein Heimspiel vor Zuschauern, 4.000 Personen sorgten für viel Stimmung im Olympiastadion.

Hertha begann im Vergleich zum Sieg in Bremen mit unveränderter Startelf, tat sich aber im Aufbau schwer. Frankfurt verzichtete auf ein frühes Pressing, zog sich bei Ballbesitz des Gegners ganz in die eigene Hälfte zurück und machte die Räume eng. Damit zog die Eintracht den Gästen den Nerv. Herthas gefürchtete Offensive kam nicht auf Touren.

Strafstoß nach Boyata-Foul

Pech für die Eintracht war, dass Filip Kostic nach einem Zusammenprall mit Jordan Torunarigha nach einer Viertelstunde verletzt raus musste, er wurde durch Steven Zuber ersetzt. Frankfurt blieb jedoch defensiv höchst konzentriert und erarbeitete sich vor allem über die rechte Seite Chancen, weil Almamy Toure Herthas Maxi Mittelstädt einige Male enteilte.

Nicht unverdient fiel die Führung der Gäste. Silva ging nach einem Zweikampf mit Herthas neuem Kapitän Dedryck Boyata zu Boden, Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) entschied – etwas glücklich für die Eintracht – auf Strafstoß. Silva trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:0.

Maier humpelt verletzt vom Platz

Kurz darauf schlugen die Gäste erneut zu, wieder nach einem Angriff über die rechte Seite. Nach einem Freistoß von Daichi Kamada wuchtete Dost den Ball ungehindert ins Tor. Boyata stand zu passiv daneben.

Herthas Trainer Bruno Labbadia reagierte zur zweiten Halbzeit mit drei Wechseln, im Sturm musste der unglückliche Krzysztof Piatek für Neuzugang Jhon Cordoba vom Feld. Der Druck wurde größer, doch die Eintracht-Spieler gaben keinen Ball verloren. Lange Zeit nicht ganz so auffällig wie sonst agierte Herthas Matheus Cunha, der eigentlich beste Laune gehabt haben müsste. Vor dem Spiel wurde bekannt, dass der 21-Jährige als Nachrücker erstmals in die brasilianische Nationalmannschaft berufen wurde.

Mehr und mehr entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, Frankfurt kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Herthas Jung-Star Arne Maier humpelte in der 66. Minute vom Platz, nachdem er erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Kurz darauf machte der starke Rode mit einem Schlenzer alles klar.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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