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Bundesliga: Bayer Leverkusen demontiert den 1. FC Köln und bleibt Erster

Klarer Derbysieg in Köln  

Beeindruckende Bayer-Elf bleibt Ligaspitze

16.12.2020, 22:33 Uhr | t-online, flv

Bundesliga: Bayer Leverkusen demontiert den 1. FC Köln und bleibt Erster. Leverkusen jubelt: Die Werkself gewann das prestigeträchtige Rheinderby gegen den 1. FC Köln und verteidigte gleichzeitig die Tabellenführung. (Quelle: imago images/Poolfoto)

Leverkusen jubelt: Die Werkself gewann das prestigeträchtige Rheinderby gegen den 1. FC Köln und verteidigte gleichzeitig die Tabellenführung. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Auf beeindruckende Art und Weise hat Bayer Leverkusen das Rhein-Derby beim 1. FC Köln gewonnen. Durch das klare 4:0 festigte die Werkself die Tabellenführung in der Bundesliga.  

Derby gewonnen, Tabellenführung verteidigt. Im Stile einer echten Spitzenmannschaft hat Bayer Leverkusen am Mittwochabend Platz eins in der Bundesliga gefestigt. Die Werkself siegte nach einem starken Auftritt im rheinischen Derby beim 1. FC Köln mit 4:0.

Schon nach zehn Minuten war die einseitige Partie im Grunde entschieden. Mitchell Weiser hatte die Gäste mit einem sehenswerten Volley aus rund 15 Metern in Führung gebracht (8.). Moussa Diaby legte nur zwei Minuten später per Schlenzer nach (10.).

Davon erholten sich die Kölner, die zuletzt dreimal ungeschlagen blieben, nicht mehr. Sie waren mit der Wucht der Werkself überfordert.

Keine zehn Minuten nach der Pause war es Patrik Schick, der einen klasse Spielzug über die linke Seite über Amiri und den starken Diaby zum 3:0 aus Gästesicht verwertete (54.). 

Nach schöner Bailey-Vorlage setzte der ehemalige Kölner Florian Wirtz noch den vierten Treffer obendrauf (59.). 

Schick hätte sogar noch erhöhen können, traf aber nach 72 Minuten aus spitzem Winkel nur den linken Pfosten, nachdem er Torwart Timo Horn schon umkurvt hatte.

Bayer bereit für Bayern

Damit bleibt das Team von Trainer Peter Bosz auch im zwölften Liga-Spiel ungeschlagen und ist bestens gerüstet für das Spitzenspiel am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten Bayern München, der die bis dato ebenfalls noch unbesiegten Wolfsburger knapp mit 2:1 schlug.

So liefen die weiteren Mittwochspartien in der Bundesliga:

Hoffenheim – Leipzig 0:1

RB Leipzig seine Meisterambitionen mit einem schmucklosen Arbeitssieg untermauert. Die Sachsen gewannen mit 1:0 bei der TSG Hoffenheim und sind damit seit sechs Punktspielen ungeschlagen.

Yussuf Poulsen (60.) erzielte das entscheidende Tor für RB an der alten Wirkungsstätte von Trainer Julian Nagelsmann. Im Gegensatz zu den Leipzigern hinken die Hoffenheimer weiter den eigenen Erwartungen hinterher.

Beim Geisterspiel in Sinsheim ging es zu Beginn mit hoher Intensität zur Sache. Vor allem die Leipziger, bei denen unter anderem Lukas Klostermann, Christopher Nkunku, Konrad Laimer und Benjamin Henrichs fehlten, drückten ordentlich aufs Tempo.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gingen die Gäste, die am Samstag auf den 1. FC Köln treffen, wieder energischer zu Werke. Torchancen blieben allerdings weiterhin Mangelware. Gleich die erste echte Gelegenheit ließ sich Poulsen nach Vorarbeit von Angelino und Kapitän Marcel Sabitzer nicht entgehen.

Nach dem Rückstand wechselte TSG-Trainer Sebastian Hoeneß die beiden Offensivspieler Mijat Gacinovic und Ishak Belfodil ein. Dieser Mut hätte sich fast ausgezahlt, doch RB-Torwart Peter Gulacsi vereitelte die Chance von Christoph Baumgartner (72.).

Bielefeld – Augsburg 0:1

Der FC Augsburg hat seine kleine Durststrecke beendet und die Sorgen von Arminia Bielefeld nochmals vergrößert. Die Mannschaft von Heiko Herrlich feierte nach fünf Spielen ohne Sieg ein 1:0 beim Aufsteiger und rangiert mit 16 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Kapitän Jeffrey Gouweleeuw (85.) schoss auf der Alm das Tor des Tages. Die Arminia hingegen kassierte die neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen und bleibt auf dem Relegationsplatz.

Bielefeld biss sich in dieses kampfbetonte Spiel. Der wendige Japaner Ritsu Doan sorgte mit seinen Dribblings immer wieder für Gefahr. Mehr als Ansätze waren auf beiden Seiten bis zum Seitenwechsel allerdings nicht zu verzeichnen.

Nach der Pause tat Augsburg zunächst mehr für die drei Punkte. Herrlich nahm nach einer Stunde Richter und den nicht minder überzeugenden Rechtsverteidiger Raphael Framberger raus, im Angriffszentrum sollte Alfred Finnbogason den entscheidenden Punch bringen. Die erste Großchance der zweiten Hälfte hatte aber Bielefeld: Nach starker Vorarbeit von Mittelstürmer Fabian Klos traf Marcel Hartel in der 67. Minute aber aus wenigen Metern das Tor nicht. Anders als FCA-Kapitän Gouweleeuw, der kurz vor Schluss zum Mann des Abends avancierte.

Auf Bielefeld wartet vor dem Jahreswechsel am Wochenende noch ein richtungsweisendes Spiel beim sieglosen Tabellenletzten Schalke 04, der früher am Abend gegen den SC Freiburg eine 0:2-Heimniederlage bezog. Der FCA bekommt es mit Eintracht Frankfurt zu tun.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen sid und dpa

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