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Bundesliga: Gladbach-Star Marcus Thuram bespuckt Gegner – Borussia verliert

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Gladbach-Star bespuckt Gegner – Borussia verliert

19.12.2020, 19:06 Uhr | t-online, BZU, sid, dpa

Bundesliga: Gladbach-Star Marcus Thuram bespuckt Gegner – Borussia verliert. Marcus Thuram (r.) gegen Kevin Vogt: Die Spuck-Attacke des Franzosen sorgte für Aufregung. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Marcus Thuram (r.) gegen Kevin Vogt: Die Spuck-Attacke des Franzosen sorgte für Aufregung. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Lange führte die Borussia gegen die TSG Hoffenheim. Das Team von Marco Rose stand vor einem wichtigen Sieg im letzten Bundesliga-Spiel dieses Kalenderjahres. Doch plötzlich wendete sich das Blatt.

Die letzte Bundesliga-Konferenz in diesem Kalenderjahr verlief lange unspektakulär. Wenig Torchancen, wenig Treffer, wenig Highlights. Doch besonders in Gladbach krachte es spät im Spiel.

Borussia Mönchengladbach – TSG Hoffenheim

Borussia Mönchengladbach verliert in der Bundesliga weiter an Boden. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose verlor gegen die TSG Hoffenheim 1:2 (1:0) und liegt nach einer Serie von vier Spielen ohne Sieg weiter außerhalb der Europacup-Plätze.

Lars Stindl (34., Foulelfmeter) brachte den fünfmaligen deutschen Meister in Führung. Torjäger Andrej Kramaric (75.) glich für Hoffenheim aus, Ryan Sessegnon (86.) erzielte den Siegtreffer der Gäste. Gladbach-Stürmer Marcus Thuram erwartet zudem eine längere Sperre: Der Franzose spuckte Stefan Posch aus kürzester Distanz ins Gesicht und sah Rot (78.).

Rasenballsport Leipzig – 1. FC Köln

Die beeindruckende Siegesserie von RB Leipzig im eigenen Stadion ist im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres gerissen. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann kam gegen den 1. FC Köln in einem zähen Spiel nicht über ein 0:0 hinaus und konnte erstmals in der laufenden Saison zu Hause nicht gewinnen. Gleichzeitig ließen die Sachsen im Titelkampf zwei wichtige Punkte liegen.

Emil Forsberg (r.) im Zweikampf mit Elvis Rexhbecaj: Das Spiel gegen Köln war für Rasenballsport Leipzig ein schweres. (Quelle: imago images/Picture Point LE)Emil Forsberg (r.) im Zweikampf mit Elvis Rexhbecaj: Das Spiel gegen Köln war für Rasenballsport Leipzig ein schweres. (Quelle: Picture Point LE/imago images)

Köln erkämpfte drei Tage nach der schmerzhaften 0:4-Klatsche im Derby gegen Bayer Leverkusen einen wichtigen Punkt und verschaffte sich im Abstiegskampf etwas Luft. Beide Klubs müssen am Dienstag (18.30 Uhr) noch im DFB-Pokal ran. Leipzig tritt beim FC Augsburg an, der FC erwartet Zweitligist VfL Osnabrück.

Mainz 05 – Werder Bremen

Werder Bremen hat seine Talfahrt gestoppt und den FSV Mainz 05 tiefer in die Krise gestürzt. Nach vier Niederlagen in Serie gewann das Team von Trainer Florian Kohfeldt das Krisentreffen beim Tabellenvorletzten Mainz durch ein Tor von Eren Dinkci (90.) mit 1:0 (0:0). Der Joker traf gleich in seinem Premierenspiel in der Bundesliga.

Bremens Yuya Osako (l.) bei einem Torversuch gegen Jeremiah St. Juste (r.) und Mainz 05. (Quelle: imago images/Thomas Frey)Bremens Yuya Osako (l.) bei einem Torversuch gegen Jeremiah St. Juste (r.) und Mainz 05. (Quelle: Thomas Frey/imago images)

Während die Bremer damit auch ihre Sieglosserie von neun Spielen – die längste unter Kohfeldt – beendeten, wird die Lage für Mainz immer bedrohlicher. Nach dem 13. Spieltag haben die Rheinhessen nur sechs Punkte auf dem Konto, Bremen vergrößerte den Abstand auf acht Zähler. Und direkt zum Start ins neue Jahr wartet auf die 05er das Gastspiel bei Rekordmeister Bayern München.

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat seine schwarze Serie beendet. Beim FC Augsburg gelang den Hessen nach neun Spielen nacheinander ohne Sieg beim 2:0 (0:0) endlich wieder ein "Dreier".

Augsburgs Caligiuri (2.v.l.) im Laufduell mit Frankfurts Barkok. (Quelle: imago images/Poolfoto)Augsburgs Caligiuri (2.v.l.) im Laufduell mit Frankfurts Barkok. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Allerdings benötigte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter dabei die unfreiwillige Schützenhilfe von Raphael Framberger, der den Ball in der 53. Minute ins eigene Tor lenkte. Der eingewechselte Stefan Ilsanker (86.) erzielte in der Schlussphase den zweiten Treffer.

Den Spielbericht zu Schalke 04 gegen den FC Augsburg finden Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen SID, dpa

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